Über MERCYFUL FATE muss man wohl keine weiteren Worte mehr verlieren, zu schade, dass die Band das zeitliche gesegnet hat.Auf dem vorliegenden Tonträger geben sich die Dänen um Mastermind King Diamond ungewohnt eingängig.Schon nach dem ersten Durchgang bleiben Songs wie "The Uninvited Guest" oder "The Ghost Of Change" im Ohr. Herausragend ist dabei immer wieder die Gitarren-Arbeit von Hank Shermann und Michael Denner und auch der Umstand,dass der King, im Gegensatz zu seinen Solo-Alben, weniger häufig in den Falsett-Gesang wechselt trägt zum gelungenen Gesamteindruck bei. Einzig der Schlagzeug-Sound ist mir ein wenig zu dünn. Ansonsten aber ein genial-düsteres Metal-Album (ja, ja, Lucifer kommt hier mal wieder nicht zu kurz), das eigentlich in keiner Sammlung fehlen sollte. Anspiel-Tipp: Das sechseinhalb minütige "Into The Unknown".
Das ganze Album hat sich gelohnt, aber die Lieder 1, 6, 7, 8, 9, 10 haben mir besonders gefallen.