Muss man zu diesem Manifest der Unglaublichkeit überhaupt etwas schreiben?Warrel Dane liefert eine der besten Gesangsleistungen aller Zeiten ab: Unerreicht hohe Schreie (King Diamond würde neidisch), hypnotische Melodien, eingänig und dennoch nie vorhersehbar. Gleiches gilt für die Instrumentalabteilung. Da passt einfach alles. Jeder Beckenschlag, jede Gitarrenharmonie, US Metal in Perfektion.Meine persönlichen Highlights: Ascension to Destiny (bestes Stück an dem Dane je mitgewirkt hat), Battle Angels, Die for my sins und Soldiers of Steel. Der Rest ist aber genauso geil.Das folgende Werk "Into the mirror black" kann ebenfalls blind gekauft werden, allerdings ist die Musik dort düsterer und auch ein wenig sperrig/progressiver, "The Year the sun died" kann man m.E. hingegen einfach auslassen.Sollte das Geld aber nur für eine Sanctuary Scheibe reichen, dann sollte es diese sein.
Diese Neuauflage des 1988 erschienenen Albens von Santuary ist wirklich gut gemasterd worden. Die dynamik von damals ist nicht verloren gegangen und so reißen die Titel einen heute genauso mit wie damals.
Ich muss, ganz ehrlich, zugeben das Sanctuary an mir vorbei gelaufen sind, okay ich war damals voll auf dem Speed/Blackmetal-Trip, so dass Refuge Denied das erste Album von Sanctuary ist, dass den Weg in meine CD-Sammlung findet.Und ich muss Asche über mein Haupt schütten, dass ich mir nicht schon früher eine Scheibe von Sanctuary gekauft habe.Zur Musik: So klang Metal in den 80zigern, ehrlich, kompromisslos und Heavy.Volle Punktzahl, und kaufen.