FBI-Agent Joel Campbell ist nur noch ein Wrack seit Serienmörder David Allen Griffin seine Geliebte ermordete. Campbell flüchtet von L.A. nach Chicago, doch Griffin folgt ihm, schickt ihm Fotos seiner vorgesehenen Opfer und gibt ihm Zeit bis zum nächsten Abend, sie ausfindig zu machen. Zwei mal versagt Campbell. Schließlich hat es der Killer auf Campbells Psychotherapeutin abgesehen.Sehenswerte Fotos (3)00 0
Schon beim Intro habe ich vermutet, dass "The Watcher" ein guter Film sein wird. Der Schnitt der Bilder, die ungewohnten Farben vermittelten, dass hier ein Könner am Werk ist, dem es vor allem ums optische Erlebnis geht.Und so wars dann auch. Die Geschichte entfaltete sich,hier der traumatisirte FBI Agent (james Spader), dort der Serienmörder.(K. Reeves) Nach und nach zeigt der Film den Anfang der Geschichte, was dann die Erklärung für das Trauma liefert. Ein immer hoch konzentrierter James Spader erschafft eine dichte Atmosphäre, was man von Reeves nicht sagen kann.Aber die Wendungen in der Geschichte sorgen für genug Spannung, die Musik passt und da sind dann noch -wie gesagt -die Bilder,die Bilder....Manches bleibt auf der Strecke. Trotz guter Dialoge entsteht keine Tiefe. Die Figur der Psychologin hätte dafür genutzt werden können. Auch fehlt die Antwort auf die Frage, warum David mordet.Die Minuspunkte haben mir nichts ausgemacht weil mir das Optische in Kombination mit der Musik einen echten Genuss vermittelt hat. Aber anderen kann es wohl etwas ausmachen.