Benutze dieses Notizbuch nun seit Januar 2016 im beruflichen Umfeld für Notizen aller Art. Zunächst einmal ist die Bindung und der Einschlag des Rhodia Notizbuches sehr hochwertig und robust. Nach all der Zeit hat der Einband natürlich ein paar Spuren und oberflächliche Abnutzungen durch die unterschiedlichen Tischoberflächen und den Transpoort in der Aktentasche erlitten, aber er sieht immer noch ansehnlich aus und erfüllt seinen Zweck. Mir sind auch keine Seiten herausgefallen, obwohl ich ständig zwischen den Seiten hin- und hergeblättert habe. Insofern schon einmal wesentlich besser, als meine Erfahrungen bei den M******n- Büchern, deren Rücken schon mal gerne brechen.Ich schreibe ausschließlich mit einem Pilot-Füllfederhalter (japanische M-Feder) und mit schwarzer Mont Blanc Tinte. Bislang hatte ich weder Anschreibprobleme (und wenn doch, lag es an zu wenig Tinte im Füller), noch ein Durchschlagen oder zu lange Trockenzeit bemerkt. Insofern werde ich mir nun wieder ein Rhodia kaufen und hoffen, dass die Qualität sich in den letzten vier Jahren nicht verändert hat.
Ich schrieb ursprünglich:(Ich habe mir dieses Notizbuch bestellt, da es in anderen Bewertungen als besonders füllertauglich beschrieben wurde. Dem kann ich nicht zustimmen, da es zu glatt ist. Die Folgen sind, dass manchmal Anschreibprobleme entstehen und die Strichbreite (obwohl ich mit einer B-Feder schreibe) unglaublich schmal ist und die Tinte viel länger zum Trocken braucht.Ich habe zufällig im "Pen-Exchange"-Forum über die im Notizbuch verwendete Papiersorte gelesen und auch dort kommen die meisten User zu der Ansicht, dass das Papier nur eingeschränkt für Füller geeignet ist oder sogar gar nicht.Ansonsten finde ich, dass es wertig und edel gestaltet ist.)Was ich damals geschrieben habe, entspricht heute nicht mehr meiner Erfahrung.Das Notizbuch ist sehr gut für Füller geeignet, es kommt nur auf den Füller und die Tinte an. Damals, als ich die erste Rezension schrieb, habe ich noch mit Montblanc-Tinte (Königsblau) geschrieben, jetzt schreibe ich mit Iroshizuku asa gao und einem Pelika M1000 mit B-Feder. Diese Kombination besitzt einen starken Tintenfluss, der mit dem Papier hervorragend harmoniert.Also: Wer Füller und Tinte mit geringem Tintenfluss hat, ist wahrscheinlich mit dem Oxford Notizbuch besser bedient; wer die nasse Variante von Füller und Tinte besitzt, kann eher zu dem Rodia-Buch greifen.