Ich habe mir die Eaton USV Ellipse ECO 800 für meine beiden NAS angeschafft und bin absolut begeistert von ihrer Leistung. Ab jetzt sind meine Daten bei Stromausfällen oder Stromschwankungen geschützt.Es sind 2 NAS (mit jeweils 4 Festplatten) und eine Fritzbox (Internet, Telefon und Netzwerk funktionieren dann auch bei Stromausfall noch eine Weile) an der USV angeschlossen und diese laufen bei Stromausfall noch gut 30 Minuten. Genug Zeit um kurze Stromausfälle aufzufangen oder die beiden NAS wenn nötig kontrolliert herunterzufahren!Die Installation war kinderleicht auch bei 2 NAS, eine wird mit der USV per USB verbunden und erhält die Info von der USV und die zweite bekommt die Stromausfallinfo über das Netzwerk. (Einstellungen in den jeweiligen NAS)Ich sehe die USV als eine Art Haftpflichtversicherung, wenn was passiert ist man geschützt.
Ich habe mir die USV besorgt, um meine NAS Stationen von Synology abzusichern. Ich war von der beschriebenen Leistung angetan, immerhin habe ich vier NAS von Synology, teilweise über 10 Jahre alt, zu versorgen. Zeitgleich zur Eaton habe ich mir die GreenCell Variante bestellt, diese war nicht explizit als Synology-kompatibel angeführt. Ich wollte die beiden vergleichen. Beide kamen zeitgleich bei mir an. Ich erlaube mir daher, in dieser Rezension auf beide USV einzugehen.Vergleich:Beide Geräte kamen sehr gut verpackt, in einem Überkarton geliefert an.++ Eaton 650 USB/DIN: Das Gerät ist beim Auspacken absolut geruchlos-- GreenCell: Beim Auspacken steigt ein sehr sehr starker Gestank auf.Lieferumfang:++ Beide Geräte haben ein USB-Kabel im LieferumfangOptik:++ Beide Geräte sehen optisch gut aus. Die Gehäusequalität scheint bei Eaton besser zu sein.Steckdosen:++ Eaton hat vier Schuko-Steckdosen+- GreenCell hat zwei Schuko und zwei DIN-Dosen (Kaltgerätekabel)Testlauferkenntnisse bisher:a) GreenCellDie GreenCell war mit ca 80 % aufgeladen, ebenso die Eaton 650.Ich habe beide Geräte einige Stunden ohne Verbraucher an das Stromnetz angesteckt. Danach habe ich als erstes die GreenCell ausprobiert. Ich habe sie, wie in der Beschreibung sehr einfach beschrieben, an das Stromnetz angesteckt und die NAS 218+ verbunden. Sie wurde von der NAS zwar als USV erkannt. Allerdings zeigt die Anzeige bei der NAS nur die Prozentzahl des Ladestandes an. NICHT die errechnete Zeit, die sie als Stromversorgung dienen kann. (Anders ist es bei Eaton)Ich habe dann der USV einen Stromausfall vorgegaukelt. Zu Beginn zeigte die NAS einen Batteriestand von 100% an. Nach 15 Minuten betrug der Stand 79 % und nach 32 Minuten habe ich das Experiment beendet, die GreenCell hatte immer noch 72 % Akkustand.Achtung: Die GreenCell piepst relativ laut alle 10 Sekunden, bei Stromausfall, in der Wohnung eher nicht sehr fein.b) Eaton 650 USB/DINDas gleiche Spiel habe ich mit der Eaton gemacht.Die EATON wurde von der NAS sofort erkannt, auch die Laufzeit der USV wurde hier nicht nur in Prozent sondern auch in Minuten angezeigt.Wieder verursachte ich einen "Stromausfall"Zu Beginn zeigte die Eaton 98 % Kapazität an, Nach 34 Minuten habe ich das Experiment beendet und die USV von Eaton hatte hatte meine NAS bereits in den Ruhezustand versetzt. Die geschätzte Laufzeit bei Stromausfall betrug bei dieser Auslastung 35 Minuten. Es dürfte also ziemlich genau mit der Vorberechnung zusammengestimmt haben.Während des Stromausfalls gab die EATOn ein angenehm leises Piepsen ab, das auch nicht stört, wenn man nebenbei sitzt.Einsatz:Mittlerweile habe ich die GreenCell in den Keller verbannt, wo meine NAS stehen. Der beissende Geruch hat nach einigen Tagen nachgelassen, stört aber immer noch, so dass ich sie nicht im Wohnbereich haben möchte.Ich habe sie getestet, indem ich die Stromversorgung kappte und für ca 30 Minuten eine Elektroinstallation im Keller durchführte. Alle NAS wurden mit der GreenCell mit Leichtigkeit versorgt und blieben in Betrieb. Das werte ich als sehr positiv.Fazit nach ca 10 Tagen:a) Die Eaton ist mir sympathischer, weil sie optisch gut aussieht, vier Schuko-Dosen hat und absolut geräuschlos und geruchsneutral ist.Zudem wird sie vom iMAC24 sofort nach der Verbindung mit dem USB KAbel erkannt, was bei der GreenCell nicht der Fall ist.Bei EATON ist beschrieben, wie man den Akku selber auswechseln kann, das habe ich bei GreenCell nicht gefunden.b) Die GreenCell ist leistungsstark, dürfte aber nicht mit jedem Gerät kompatibel sein. Vom MAC wurde sie nicht erkannt, bei den NAS wurde sie auch von den alten Synologys erkannt.Beie haben ein ausgezeichnetes Preis_Leistungsverhältnis. Ich werde mir aber wahrscheinlich noch eine Eaton kaufen.
Habe die USV bei mir am Rechner hängen.Die Installation ist nicht wirklich kompliziert, die Software ist simpel und für die Zwecke absolut ausreichend.Wichtig ist die Installation der Software, um bei einem Stromausfall den Rechner rechtzeitig herunterfahren zu können (man kann eine Zeit und einen Akkustand eingeben).Die verwendeten Blei-Gel-Akkus sind normale 12V 8Ah - Standardbatterien - preiswert beziehbar.Das Gehäuse besteht aus billig wirkendem Kunststoff, der aber schlagzäh ist und das hat durchaus vorteile. Lieber ein Kratzer drin, als eine gebrochene Platte, wenn man mit dem Fuß unter dem Tisch mal dagegen kommt!Ausprobiert habe ich es natürlich auch schon - und es hat wunderbar geklappt. Am Schalter ausgemacht - die USV ist eingesprungen und die Software hat sich sofort gemeldet.Vorteil ist, dass es keine Inline-USV ist, die ständig viel Strom zieht. Sie ist halt Standby, reagiert aber ausreichend schnell, so dass ein normales PC-Netzteil die paar Millisekunden bis zum Einsetzen der USV locker überbrücken kann.Bisher voll zufriedern. Mal sehen, was die Zeit bringt.