Gekauft hatte ich mir den Film einfach nur aus dem Grund, dass ich etwas mehr über George S Patton erfahren wollte, dessen Bitterböse Zitate mitlerweile fast schon bekannter sind als seine Taten. Doch was ich dann zu sehen bekam übertraf alle Erwartungen. Man möge mir wiedersprechen, wenn ich mich irren sollte. Doch für mich lässt dieses Meisterwerk obwohl es aus den USA kommt den britischen Edelmonumentalfilm der 60er Jahre im Stile David Leans wieder neu aufleben. Den meienr Meinung nach handel es sich hierbei nicht um einen klassichen (Anti-)Kriegsfilm, der meist aus der Sicht eienr Gruppe Soldaten gedraht wurde. Vielmehr handelt es sich um eine durchaus interessante Charakterstudie dieser wahrlich umstrittenen Persöhnlichkeit. Got sei Dank ist diese aber nciht wie im modernen Film als blasses Drama sondern als bildgewaltiger Monumentalfilm inszeniet worden. Ähnlich wie bei Lawrence von Arabien wird dem Zuschauer ein durchaus interessanter Einblick in den Charakter des Protagonisten gewährt. Gleichzeitig weiß der Film durchs eine Landschafts und Schlachtenbilder den Zuschauer zu beeindrucken. Der typsich Pattonsche Humor sorgt zusätzlich noch für eine angenehme Atmosphäre.Natürlich kann es sein, dass das ganze hier und da auch mal von den historischen Tatsachen abschweift. Doch niemals verliert sich der Film im reinen Pathos. Vielmehr wirft er ein Durchaus kritisches Licht auf George S Patton. Natürlich befidnen wir uns hier außerhalb der klassich philosphischen Fragn des Antikriegsfilmes. Im Prinzip bedient sich nämlcihd er Film der klassichen Perspektive des Historienfilm. Diese Darstellung Pattons, als großer Feldherr in der Tradition Alexander des Großen oder Julius Caesars entspricht schließlich auch Pattons Selbstverständnis.Fazit: Überzeuge Pazifisten, die für Kriegsromantiker wie Churchill oder Patton nichts übrig haben dürften hier nicht viel Freude haben, auch wenn sie sich durch Pattons teils menschenverachtende Methoden teils bestätigt fühlen könnten.Wer aber Freude am britischen Monumentalfilm ala Lawrence von Arabien hat, der wird hier mit Fruede feststellen, dass auch Hollywood zu solchen Meisterwerken fähig ist.
Patton halt. Was soll ich noch sagen. Most underrated WW2 Army General. Zurecht gelobt, degradiert und dann letztendlich doch der gewesen, der die Kohlen aus dem Feuer geholt hat. Der Film ist sehr gut, nah an der Historie, wenn nicht sogar ein Referenzwerk. Allerdings gehts bei den Amis auch nie ohne n Schlag Pathos...