Im Hafen von New York wird ein Führerloses Transportschiff gefunden. Alle an Bord sind Tot und verstümmelt. Kurz danach treten im ortsansässigen Naturkundemuseum mysteriöse Vorfälle und Morde auf.Irgendetwas ist mit dem Schiff nach New York gekommen und es ist hungrig...Der Film „Das Relikt“ aus dem Jahr 1997, unter der Regie von Peter Hayms („Unternehmen Capricorn“, „Ein Richter sieht rot“, „ End of Days“...) ist ein sehr gelungener Gruselfilm. Ich würde hier nicht von einem reinen Horrorfilm sprechen. Für mich beinhaltet „Horror“ immer „Jumpscares“ und „Splatter“. Es geht hier zwar auch stellenweise brutal zu aber das macht diesen Film nicht aus. Peter Hayms sagte mal irgendwann, dass er eigene Erfahrungen aus seiner Kindheit mit der Geschichte von Douglas Preston und Lincoln Child, „Relic– Museum der Angst“, verbinden würde. Hayms war wohl als Kind mal über Nacht in einem Museum vergessen oder sonst irgenwie zurückgelassen worden. Quellen dafür, ob das der Wahrheit entspricht, hab ich leider nicht mehr aber ist (glaube ich ) auch nicht so wichtig und ich zumindest denke schon, dass es der Wahrheit zumindest nahe kommt...In zunächst ruhigen Bildern und Kamerafahrten wird die Geschichte erzählt und diese Art den Film zu zeigen unterstützt hervorragend die unheimliche, bedrohliche Atmosphäre, die nach der Ankunft des Schiffes im Hafen, dann im Museum lauert.Die Darstellung des Monstrums wird wohl dosiert, nur rudimentär eingesetzt. Das mag vielen sauer aufstoßen aber mich stört es jetzt nicht, da der gezeigte Rest -die Handlung halt- mich zumindest überzeugen kann. Klar, eine große, Oscarreife Geschichte sollte man nicht erwarten aber sie ist fesselnd und ich war doch gespannt, wie das Ganze wohl ausgeht.Viele Negativrezensionen weisen darauf hin, dass das der Film zu stark vom Buch abweichen würde. Einige Charaktere wurden wohl gestrichen und der Hauptcharakter des Buches wurde durch einen mehr oder weniger häufig auftretenden Nebencharakter ersetzt. Da ich das nicht beurteilen kann (ich habe das Buch nicht gelesen) aber immer auch versuche eine Eigeninterpretation zu schätzen, geht dieser Aspekt nicht in meine Wertung mit ein -kann er ja auch gar nicht...Das Bild ist DVD-scharf und im vorbildlichen 16:9 Format. Die wunderbare Musik umschmeichelt die Bilder und unterstützt gelungen die Atmosphäre. Die dargestellten Charaktere wirken sympathisch und die Schauspieler liefern eine überzeugende Performance ab.Extras:- Trailer: Hinweis auf die Illegalität von Raubkopien (startet nach einlegen der DVD), Eigentrailer, Das Phantom der Oper, Alone in the Dark, Fargo, 12 Monkeys, Der Schakal- Behind the scenes- Besetzung/Stab- Produktionsnotizen- Ein DVD-Rom Part (nur mit PC möglich)- Kapitelauswahl- Deutsch / Englisch DD.5.1 + Untertitel + deutsche Untertitel für HörgeschädigteFazit: „Das Relikt“ ist ein ordentlicher „Monsterfilm“. Das Ungeheuer wird zwar nur selten wirklich gezeigt aber die Handlung macht neugierig und hält „bei der Stange“. Die Darsteller sind super und auch alles andere hier weiß zu überzeugen.Fünf Sterne für einen gelungenen Monster-Gruselfilm!
guter Film kann man immer wieder anschauen , die Szenen sind im schnellauf man muss schon gut hinsehen wo das böse herkommt Schauspieler spielen die Rollen sehr überzeugend guter Horror der leichten Art.
Das Relikt ist nach wie vor ein guter, Solider Horror/Mystery Thriller der zwar nicht Perfekt ist aber gut Unterhalten kann. Die Handlung ist nicht gerade neu aber ganz gut umgesetzt. Die Besetzung ist gut und Peter Hayms Regie ist ebenfalls gut. Der Film war 1997 schon gut aber nicht perfekt und das ist er auch heute noch. Ich sehe mir den Film immer wieder mal an. Nicht überragend aber sehr Unterhaltsamer Film der seine Momente hat die sich auch wirklich lohnen. Für Fans von Monster Horror zu Empfehlen.