Ähnlicher (um nicht zu sagen: fats identischer Plot in etwas anderem Gewand wie bei "Die Klapperschlange", fast bis auf manche Dialoge.Kurt Russel rasselt seine ikonische Rolle herunter - "Nenn mich Snake ... ach ne. Nun nenn mich Plissken ... " und jagt wieder gegen die Zeit durch ein "Gefängnis", das man eher einen Abenteuerspielplatz für Mad Max und seine Freunde nennen könnte. Dort plnat ein Che Guevara-Verschnitt die Weltherrschaft mit sozialistischen Vorzeichen, die man sich wohl als eine Art von disfunktionalen Bandenherrschaft auf einer Müllhalde vorstellen muss, wenn man sich sein "Reich" im "Gefängnis" ansieht.Ist halt alles ziemlich kaputt und Kurts Erscheinen macht es nicht besser.Am Ende obsiegt der Kurt (ohne Helm und ohne Gurt) und die Welt ist keinen Deut besser oder schlechter, aber Plissken will wieder mit seinem Nachnamen angeredet werden.Eigentlich nur zwei Sterne für Leute, die das Original nicht kennen (das zwar ein Klassiker ist, aber eigentlich sooo irre auch wieder nicht, aber eben Flair hat), aber für Fans oder Vollständigkeitsliebhaber sind drei Sterne drin.Wer also Snak ... Plissk .. ach egal: Kurt Russel in der Rolle als bemüht coolen Druafgänger ohne Hoffnung, Sinn und Verstand mag, der kann zugreifen. Wer einen Plot zum Nachdenken will, der auch nur ein wenig Sinn ergibt: Gehe nicht in DAS Gefängnis!