Die Erde... Frankreich... Paris... mehrere km von den USA entfernt. Mitten durch die Pariser Innenstadt latschen verdächtig dreinschauende Osama-Bin-Laden-Verschnitte mit einem Koffer mit Blinklicht umher und stehen etwas unverdächtig auf einem Haufen und stören die Franzmänner in ihren typisch Croissant-haftem Leben... Dass auf dem Koffer nicht "Vorsicht, Massenvernichtungswaffe, hier oben" steht, ist eigentlich schon normal...Doch da gibt es eine Truppe, die den Fiesewichtern trotzt: Team America. Mit glühendem Patriotismus, schwerer Bewaffnung, dem Intellekt einer Wollmaus und amerikanischen Flaggen sowohl auf Uniform als auch auf Fahrzeugen gehen die mutigen aber total bräsigen und eingebildeten Männer und Frauen diesen Stinkstiefeln entgegen. Nur peinlich, dass sie nicht nur die paar Terroristen umnieten, sondern gleich die Pariser Wahrzeichen zu Schutt und Asche verwandeln. Aber egal, "alles ist ... bon"....So vergehen die ersten nicht ganz fünf Minuten im heillosem Chaos und voller Respektlosigkeit. Da ein Team-Mitglied dabei den klischeehaften Heldtentod stirbt, muss gleich ein neues her, ein unglaublich guter Schauspieler, der mit angeklebten Bart und seinem ausgeklügeltem Wissen über arabische Sprache ("Muhhammed Dschiad... Durka Durka...") herausfinden will, wer den Terroristen die Waffen liefert. Hierbei handelt es sich um Kim Jong Il, koreanischer Diktator, der über sein kleines Reich (auch viele 1.000 km von den USA entfernt) brutal herrscht und einen kleinen Komplex hat. Die Anschläge auf die Welt mehren sich. Kim Jong Il findet Unterstützung in der Schauspielerorganisation und deren meisterhafte Mimen, die niemand an die Wand spielen kann, so "fabelhafte Urgesteine" wie Alec Baldwin und MATT DAYMEN... äh Matt Damon.Aber lassen wir mal im O-Ton des Films Matt zu Worte kommen: "MATT DAYMEN"!- Da die South-Park-Macher Parker/Stone Schauspieler nicht abkönnen, haben sie sich für Marionetten entschieden, die genauso hölzern spielen, wie ihre Vorbilder und die bekommen ihr Fett genauso weg, wie so manch zweifelhafte Aktion des amerikanischen Militärs. Aber auch Bush-Erzfeind Michael Moore bleibt nicht ungestraft...Dazu kommen noch Marionetten-Sex-Szenen, die im Kino geschnippelt wurden und mehrere witzige Songs, von denen "Pearl Harbor sucks" mein Favorit ist...Respektlos, aber irgendwie genial. Man benötigt aber etwas Zeit, um sich an das Puppenspiel zu gewöhnen.