...und Herzen berührt! Sehr sehenswert. Vor allem, wenn man sich vorher keinerlei Gedanken über Fleischkonsum gemacht hat, oder sich überhaupt gefragt hat, was man da so tagtäglich an Essen in sich hinein stopft. Von Nahrungsmitteln will ich gar nicht reden, denn in diesen hochverarbeiteten Produnkten ist leider kaum noch was nahrhaftes drin, geschweig denn was lebendiges (organisches). Noch dazu bekommt man einen Einblick in Hintergrundinformationen, die einen erschaudern lassen. Lobbyismus wird leider überall bertrieben, aber in diesem Ausmaß, wie es hier gezeigt wird, das lässt einem die Haare zu Berge stehen. Um nicht zuzulassen, dass weiterhin Korruption und Konkurrenz die Welt weiter in den Ruin treiben, sollte ein Jeder sich diese Dokumentation ansehen und sein Essverhalten ändern! Ich habe es bereits getan...
Die Doku zeigt die Abgründe der amerikanischen Lebensmittelindustrie und allgemein das Problem mit dem System im Groben. Leider ist der Film sehr schleppend und insgesamt etwas schwach und chaotisch, nicht detailliert genug. So richtig schlauer bin ich dadurch jetzt nicht geworden. Das einzige, was es mir gezeigt hat, ist dass die Industrie in den USA allgemein noch viel mächtiger und einflussreicher ist, im Politik- wie im Justizsystem (wobei das ja in den USA auch fast das Gleiche ist), als in Deutschland, was wirklich erschreckend ist.Insgesamt ist der Film einfach sehr amerikanisch und nicht so besonders informativ und gut produziert. Er is ok, er klappert die wesentlichen Problematiken ab, aber eben sehr gemächlich und geht dabei nicht genug ins Detail. Dennoch konnte man ein paar Dinge dazulernen, ich würde den Film jetzt aber nicht für keine Ahnung wie viel Geld kaufen (hab ihn für 1€ geliehen), da gibt es deutlich bessere Dokumentationen zu dem Thema, die sich tlw auch stärker auf bestimmte Aspekte fokussieren - auf YouTube und in analogen Bibliotheken dürfte man sicher fündig werden.