Nach "Schneller höher Weidner" ist "Autonomie" das zweite Album von Der W. Wie schon das Debütalbum hat auch "Autonomie" wieder voll ins schwarze getroffen. Herr Weidner hat es einfach drauf gute Musik zu machen und seine Kollegen Dirk Czuya, Henning Menke und Mr. JC Dwyer sind als Band einfach genial. Es ist nicht Onkelz mit anderen Mitteln, es ist eine eigenständige und gute Band.
Vom ersten Studioalbum "Schneller, höher, Weidner" war ich durchaus begeistert und so war es für mich klar, das auch "Autonomie" zu meiner Sammlung gehören muss.Allerdings war ich nach den ersten Proben des Albums wenig begeistert und es kam mir ein wenig konzeptlos vor. Dennoch entschied ich mich, das Album zu bestellen und komme zu folgenden Ergebnis:Ode an die Zeit: 4/5 Stimmungsvoller Auftakt, nicht zu kurz, nicht zu lang, einfache GitarrenimprovisationNein, Nein, Nein: 4,5/5 Zum Beginn eines der rockigeren Lieder des Albums, schnell mit guten Gesang ein mehr als guter Opener.Mamas kleines Monster: 4/5 Wie Stephan hier mit seiner Stimme spielt ist neu und irgenwie auch gut, dennoch bleibt die Melodie nicht im Ohr hängen wie andere Lieder des Albums, allerdings ist dies Jammern auf hohem Niveau.Autonomie des Ichs: 5/5 Die Vermischung von seichter Elektronik mit rockiger Instrumentalbegleitung in Verbindung mit einem guten Text und Stephans grandioser Stimme bringt hier das erste Hightlight des Album.Urlaub mit Stalin: 5/5 Obwohl es ruhig ist, rockt dieses Lied und lässt schmunzeln. Absolut top.Fleisch: 4/5 Gefiehl mir im vorhinein garnicht, aber im Zusammenspiel des Albums gefiel es mir immer immer besser. Es ist defintiv das rockigste Lied im Album, allerdings find ich das Screamen im Refrain nicht gut, was einen Punkt Abzug bringt.Schlag mich: 5/5 Das längste Lied. Der Wechsel von ruhiger Akkustik in den Rock ist genial.Machsmaulauf: 5/5 Im Vorfeld mein Liebling. Und auch jetzt ist die Rocknummer eines der besten des Albums.Niemand Hier: 5*/5 Toll eingebrachte Jazzeinflüsse machen dieses Lied aus irgendeinem Grund so einem Ohrwurm und meinem persönlichen Favoriten.Sekte oder Selters 5/5 Schon die Vorabversion gefiel mir, die Jazzeinflüsse machen das Stück noch runder.Kleine weisse Lügen: 4/5 Ich kann nicht mal genau erklären warum, aber aus irgendeinem Grund finde ich dieses durchaus gute Stück nicht so stark wie den Großteil des Albums.Furor: 3,5/5 Recht harter Elektroniksound. Es klingt im Kontext ganz gut. aber eigentlich ist es nicht mein GeschmackOde an den Raum 3/5: Es ist recht gut einleitend für das folgende Stück und hat eine beruhigende Wirkung, dennoch ist die rein instrumentale Gitarrenimrovistation nichts besonderesSterne: 4/5: fand ich im Vorfeld langweilig, dennoch in der richtigen Atmosphäre ist dieses durchaus ruhige Lied Gold wertLei(d)figuren: Einer der Knaller des Albums, durchgängig rockig und ins Ohr gehend.Ihr habt Recht: 5*/5 Textlich ein Abrechnen mit den Kritikern seiner Person, musikalisch top. Insgesamt eines meiner FavoritenDer Hafen: 4/5: siehe Sterne. In der richtigen Atmosphäre top, kann ansonsten langweilig wirken.