The Vampire Diaries ist eine 1991 erschiene Romanreihe, die ursprünglich als Trilogie angelegt war, bei der die drei Teile direkt ineinander übergehen. Weit bevor "Twilight" ein Massenphänomen wurde, schrieb Lisa J. Smith ihre Geschichte über ein selbstbewusstes Mädchen, das sich unsterblich in den schönen Fremden verliebt und bald darauf feststellen muss er nicht das ist, was er zu sein vorgibt.Ich muss gestehen, die ersten 50-60 Seiten sind schon zäh. Man wird mit der Ausgangssituation vertraut gemacht und bekommt das Gefühlsleben der Protagonisten geschildert, was sich etwas zieht. Doch sobald das Vampirthema angeschnitten wird, wird das Buch interessanter und zunehmend spannender. Nach und nach baut sich eine dichte Atmosphäre auf und es baut sich langsam Spannung auf. Immer mal wieder werden Gefühle geschildert, doch das geht deutlicher flüssiger von statten als zu Beginn. Das wirklich Interessante ist allerdings die Vergangenheit Stefans und das Wissen das da draußen noch jemand oder etwas ist. War das Buch anfänglich zäh und wurde dann besser, so hebt sich das Niveau blitzartig als Samon auf den Plan tritt. Er ist der heimliche Star der Serie. Düster, elegant und unberechenbar. So ist jede Passage mit ihm ein ganz großes düsteres Vergnügen. Seit seinem Auftreten wird die Story mehr und mehr stringent und lässt einen klaren Spannungsbogen erkennen, der am Ende des ersten Teils vorerst seinen Höhepunkt findet. Doch da "The Struggle" dort ansätzt, wo "The Awakening" aufhört, dürfte jedem schnell klar sein, dass der zweite Teil von der Spannung gesehen ein noch gehobeneres Niveau hat als das erste Buch. So fällt die ganze Einleitung flach und es geht einfach da weiter, wo man aufgehört hat. Das hat zum Vorteil, dass der Spannungsverlauf weitergeführt wird und sich über die ganze Länge hindurch zieht, ohne dabei merklich nach abzusinken. So ist der zweite Band nochmal atmosphärischer und stets spanned, auch wenn auch hier wieder langsamere gefühlsbetonte Passagen vorkommen, die aber weniger das Tempo bremsen als zuvor. So spitzt sich die Spannung bis zum Ende ins fast Unermessliche und gipfelt in einem furiosen Finale, das wirklich den Atem verschlägt und auch hier bricht das Buch im Höhepunkt ab und lässt einen sich verzweifelt nach der Fortsetzung sehnend zurück.Mich haben die beiden Bücher bestens unterhalten und mich sie verschlingen lassen, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat. Das letzte Buch, das mich in einen solchen Rausch versetzt hat war Stephen Kings "Der dunkle Turm", den ich ganz oben ansiedele in der modernen Unterhaltungsliteratur. So kann ich damit sagen, dass The Vampire Diaries nach einem zähen Einstieg eine fesselnde Geschichte spannend erzählt. Mit Damon Salvatore hat Lisa Smith einen sehr starken Charakter erschaffen, der jede Passage mit ihm zum Fest macht.Ich für meinen Teil habe nach diesen beiden Teilen sofort den zweiten Zweierband bestellt und den dritten Teil in ein paar Stunden verschlungen. Von daher kann ich die Bücher nur jedem empfehlen, der spannende Vampirgeschichten mag, die zu sehr im Kitsch baden wie vergleichbare Reihen, aber dennoch auch Gefühle rüber bringen.
Inhalt:Als großer Fan der Serie, war es natürlich ein MUSS für mich auch die Bücher zu lesen. Doch leider muss ich sagen, dass ich sehr enttäuscht bin. Vielleicht wäre es anders wenn ich zuerst die Bücher und dann die Serie kennen gelernt habe, aber leider ist es anders herum gewesen. So empfinde ich die Buchcharaktere im Gegensatz zu den Seriencharakteren einfach nur unglaublich nervig und auch die Handlung wird in der Serie (übrigens vollkommen verändert) um ein vielfaches spannender erzählt.Zwar ist der Storyverlauf im Buch wirklich sehr spannend und packend, doch wirklich vollkommen abweichend von dem Storyverlauf der Serie. Doch trotz Enttäuschung konnte ich das Buch einmal angefangen nur schwer wieder aus den Händen legen. Immer wieder habe ich Nächte lang durchgelesen, weil es einfach viel zu spannend war um es weg zu legen.Sprache:Ich habe anfangs in Deutsch gelesen, doch da haben sich schnell vieeeele Übersetzungsfehler gefunden, weshalb ich schließlich wieder zurück ins Englische gewandert bin. Mit einem mittelmäßigem Wortschatz ist alles leicht zu verstehen und sarkastische Bemerkungen etc. sind im Original einfach viel besser (nicht zuletzt weil sie im deutschen Teilweise einfach vollkommen umgewandelt wurden).Die englische Variante ist hier genauso wie bei der Serie also weitaus besser geworden als die verschiedenen Übersetzungen.Layout:Ich habe die neueren Layouts gewählt, die sehen einfach viel besser aus und machen sich damit auch viel besser in einem Bücherregal. Die Schrift fällt sofort auf und die Gesichter machen neugierig. Nicht zu vergleichen mit den deutschen Büchern.Fazit: Ein spannendes Buch, mit Suchtgefahr, und Hang zur Enttäuschung der Serienfans.Empfehlenswert für diejenigen, die die Serie noch nicht gesehen haben.