Philip Roth‘s „Sabbath‘s Theater“ great novel I ever have read. Roth was a very skillful writer, Drenka, Sabbath and all guys in the story impressed me deeply by their passion, tribulations and not achieving the happiness they were looking for.
Ein unerträglicher Roman. Alles dreht sich um Sex, Geschlechtsverkehr, Geschlechtsakte in allen Variationen. Es mag schon richtig sein, dass die Evolution uns zwei Botschaften mitgegeben hat, in uns hineingepflanzt hat, denen wir niemals ausweichen können: „Überleben und reproduzieren“.Aber in diesem Roman geht es von Anfang bis Ende alleine um dieses „Reproduzieren“. Alles dreht sich nur um dieses eine Thema. Der Schreiber dieser Zeilen wird etwas spießig erscheinen, aber einige andere Dinge neben diesen Angesprochenen gibt es bei den Menschen nun doch noch. Das hat der Autor ja auch in einigen anderen Romanen eindrucksvoll unter Beweis gestellt (z.B.: „Jedermann“ u.a.)Es dreht sich im Kreis, immer wieder das Gleiche. Als dann Sabbat von einem freundlichen Theaterproduzenten aufgenommen wird, nachdem ihn seine Frau hinausgeworfen hat, wird es noch unerträglicher. Der freundliche Mensch überlässt ihm vertrauensvoll das Zimmer seiner jungen Tochter, die im College weilt. Sabbat durchstöbert alle Schubladen dieses Jungmädchenzimmers, krempelt alles um, ergötzt sich an den Schlüpfern, an der Unterwäsche, an den Büstenhaltern des jugendlichen Teenagers. Er stiehlt sie, steckt sie in seine Hosentasche, masturbiert in sie hinein. Er sucht im Bett mit der Nase nach Geruch der Geschlechtsorgane des jungen Mädchens. Weiterhin liest er ihre Tagebücher, schaut Fotos und persönliche Liebesbriefe dieses gerade erwachsen werdenden Mädchens an. Es ist unerträglich. Ein weiteres Lesen war dem Schreiber dieser Zeilen nicht möglich, er hat nach der Hälfte des Buches die Lektüre beendet. Es gibt bessere Dinge zu lesen.Natürlich ist Roth ein genialer Schreiber. Ohne Zweifel gibt es diese Niederungen der menschlichen Existenz, die er beschreibt. „Experten“ werden sagen, auch diese absoluten Tiefen des Menschseins müssen beschrieben werden, dürfen nicht versteckt werden. Wie oben gesagt, der Schreiber dieser Zeilen mag spießig und rückständig erscheinen, trotzdem, dieser Roman ist für mich absurd und sinnlos, und dabei muss ich bleiben, auch wenn „Literaturexperten“ sagen, das alles sei hohe Kunst..