Ermittler Mick Kennedy wird zu einem Mehrfachmord in einem trostlosen Neubaugebiet gerufen. Nur eine Person hat überlebt. In der Ich-Form erzählt, blickt der Leser fortan in Kennedys Gedanken. Gemeinsam mit ihm erfährt der Leser die ganze Geschichte, von dem Augenblick an, als sich die Ermittler einen ersten Überblick über die Szene verschaffen.Erneut gelingt es Tana French, den Leser mit einer grandios aufgebauten Story zu fesseln, sie schreibt unerbittlich spannend, was eben noch durch diese „Zeitleiste“ gesteigert wird; der Leser weiß genausoviel wie die Beamten. Langsam und unaufhaltsam bauen sich die Informationen zu einem schlüssigen Bild auf, und Tana Frenchs gekonnt verwobene Fäden sind diesmal Freundschaften aus Kindertagen, die europäische Immobilienblase und die darauffolgende wirtschaftliche Krise, das Selbstwertgefühl eines arbeitslosen Mannes und die mühsam aufrechterhaltene Fassade eines Familienlebens. Tana French spielt mit den Erwartungen und Vorstellungen des Lesers, aber gleichzeitig darf ja der pedantische, stets korrekte Ermittlungsleiter Kennedy alle Möglichkeiten lediglich insofern abwägen, ob sie plausibel sind, und diesen Spagat meistert die Autorin meisterhaft. Dazu die genauestens recherchierten Ermittlungsmethoden und Vorgehensweisen, die lange Unsicherheit bezüglich des überlebenden Familienmitglieds und die glaubwürdigen, interessanten Charaktere (die Hinterbliebenen und Nachbarn, Kennedys Schwester!, und, sehr verstörend: der Familienvater): dieser Krimi ist einfach großartig. Und wie stets in Tana Frenchs legendenhaften Geschichten gibt es einen Gruß aus der Vergangenheit, kennt doch Kennedy die Gegend aus Kindertagen, als er mit seiner Familie die Ferien hier verbrachte. Selbstverständlich – und man kann es nur bewundern, daß dieses zusätzliche Element die Geschichte nicht überfrachtet, im Gegenteil – gibt es auch aus dieser Zeit noch unbeantwortete Fragen für den Privatmenschen Mick Kennedy und seine Schwester, deren Zustand und Lebenssituation beklemmend realistisch beschrieben werden. Man kann die Krimis von Tana French somit auch noch unter einem anderen Gesichtspunkt lesen: sie schreibt Geschichten, die man auch noch nach Jahren lesen kann, wenn man sich eine Vorstellung vom Lebensgefühl und Selbstverständnis der Menschen in einem bestimmten Zeitabschnitt machen möchte.
I enjoyed reading that book, although it is not the typical thriller or criminal novel. The thrill is maintained all along. At time it can get a little too verbose.. but I supported that better than with the third volume of the series. I like how the thrill lies more with the interrogatories than with the inquiry itself. I liked how the partnership between the two detective is described. In all the series, friendships and/or partnership is well described. But in the end p, after reading 4 of the volumes in this série, you wonder how comes that all these detectives end up out of the murder squad..