Harry. Hermione and Ron are on the hunt to find and destroy the horcruxes, the parts of Voldemord that are capture in an object, where they are and what they are needs to be discovered along the dangerous path. During their search they discover the mysterious story of the the Deathly Hallows, did. Albus Dumbledore want Harry to find the Hallows or the Horcruxes or both?In the end a huge battle takes place, but who will die - Harry Potter or Lord Voldemord?
In sieben Teile hat Voldemort seine Seele aufgespalten. Sieben ist nicht irgendeine Zahl, und so hat J. K. Rowling schon mindestens seit Band 4 ein Epos in sieben Bänden geplant, das sie mit diesem Buch zu Ende führt. Und natürlich sind die Erwartungen extrem hoch, wenn man nun den vermeintlichen Höhepunkt, den Band 7 selbst, in den Händen hält und zu lesen beginnt. Und ja, man freut sich, wenn man wieder die bekannten Elemente im Buch findet. Ähnlich wie in Band 4 beginnt der Roman mit einem Ausflug in die Welt der Bösen, atmosphärisch dicht beschrieben, die wichtigsten Charaktere wie Snape, die Malfoys und Voldemort sind schnell wieder präsent. Es folgt eine dramatische Auseinandersetzung mit den Guten, eine Art Luftkampf über England. Es wird nicht die letzte Anspielung auf die Ereignisse im zweiten Weltkrieg sein, von denen man in der Folge liest. Man trifft alte Bekannte wie Hagrid, die Weasleys, die Mitglieder des Ordens.Doch dann schwindet das Tempo aus dem Buch. Zwar ist auch dies wieder ein bekanntes Motiv aus den Bänden davor: Die Welt stellt sich gegen Harry. Er muss Einsamkeit erleiden. Aber diesmal treibt die Autorin es so weit, dass der Lesegenuss schon etwas schwindet. Das Zaubereiministerium wird schnell von den Bösen übernommen. Harry muss fliehen. Seine Welt reduziert sich auf ein Exil in magischen Zelten in einsamen Wäldern. Weder er noch Hermione und Ron haben ein erkennbares Ziel. Die üblichen Streitereien zwischen den Freunden ziehen sich in die Länge. Und als die Lösung schließlich kommt, wirkt sie irgendwie aus dem Hut gezaubert. Sie fällt vom Himmel, ohne Vorwarnung und Begründung - und vor allem: Ohne Aktivität der Protagonisten. Dies alles führt zu einem enttäuschenden Mittelteil des Buches.Zum Ende hin wächst natürlich die Dynamik wieder. Die Auflösungen stehen an. Wieder einmal zeigt sich, dass in Harry Potters Welt die scheinbar so eindeutig in Schwarz und Weiß aufgeteilten Charaktere eher zur Farbe grau neigen. Selbst Dumbledore hat seine Geheimnisse. Nicht zuletzt steht seine Vergangenheit im Zentrum des Buches. Und hier gibt es wieder einige Anspielungen an die Historie des Dritten Reiches. Es geht um den Reiz, den der Faschismus in der Mitte des 20. Jahrhunderts auch auf viele intelligente Menschen ausgeübt hat. Wie schon in Band 5, auch hier spielt Politik und historische Erfahrung durchaus eine Rolle. Es ist ein Lehrstück, was wir hier lesen, von Versuchung und versteckter Schuld.Und wie ist nun die Auflösung des ganzen? Ich persönlich finde, sie ist für den aufmerksamen Leser des letzten Bandes nicht sehr erstaunlich. Dass Dumbledores Tod von ihm selbst geplant war, dürfte niemanden mehr überraschen. Den Hintergrund dieser Entscheidung hätte ich allerdings nicht geahnt, auf der anderen Seite, so kreativ finde ich hier die Auflösung auch nicht. Letztendlich zeigt sich, dass das Wort Tod im Titel durchaus eine zentrale Bedeutung hat in diesem Buch, aber natürlich nicht die sehr vordergründige, die von den Medien im Vorfeld breitgetreten worden ist. Auf der anderen Seite erscheint mir das Motiv der drei magischen Gegenstände, die den sieben Teilen von Voldemorts Seele entgegengesetzt werden, doch etwas beliebig. Hier gelingt es Rowling nicht, wirklich an Mythologien eines Tolkien anzuknüpfen. Aber vielleicht störte mich beim Lesen auch nur, dass viele Szenen zu optisch geschrieben sind, einige Male glaubte ich beim Lesen schon die Verfilmung zu sehen. Statt auf Inhalt konzentrieren sich einige Szenen auf den äußeren Schein, so bei der Zerstörung eines kleinen Schmuckstückes durch Feuer. Schön beschrieben, aber inhaltlich wertfrei.Die letzten Seiten des Buches gefallen mir dafür sehr gut. Im Gegensatz zu anderen Kommentatoren sehe ich keine Fortsetzung. Ganz abgesehen vom inhaltlichen Abschluss der Geschichte: Ich glaube nicht, dass ein weiterer Roman mit denselben Darstellern und vor allem den Motiven hinter den Geschichten noch etwas neues, einen Fortschritt bringen könnte. Denn dazu fällt bereits dieser siebente Roman gegenüber den Highlights der Serie zu sehr ab.Aller wirklich guten Dinge sind drei.