Grenchen in der Schweiz, 1874: Die angehende Uhrmacherin Sarah bekommt die Chance für ein vielversprechendes Praktikum in ihrer Heimat Luzern. Doch noch immer beschäftigt sie der Tod ihres Verlobten, zumal die Polizei ihn jetzt mit anderen mysteriösen Todesfällen in Verbindung bringt. Sarah hofft endlich auf Antworten, denn ihr Freund und Korporal Gideon leitet die Ermittlungen..“Die Uhrmacherin - Tage voller Geheimnisse” stammt aus der Feder von Claudia Dahinden und ist der dritte und letzte Band ihrer Uhren- Saga. Ein tolles Finale und für mich sogar der beste Band der Reihe!Schnell war ich wieder mittendrin im Geschehen und habe mit den beiden Protagonisten mitgefiebert: Uhrmacherin Sarah, die sich endlich Antworten zum Tod ihres Verlobten Hannes erhofft. Und Korporal Gideon, der sich auf die Spuren eines Serienmörders begibt. Ein verzwickter und rätselhafter Fall, bei dem einige religiöse und auch kantonale Vorurteile und Befindlichkeiten zu überwinden sind. Dabei wird die Beziehung von Sarah und Gideon bald auf eine harte Probe gestellt.Das Ganze ist ausgesprochen spannend gestaltet und geschickt konstruiert. Nach und nach erfahren wir mehr und erleben einige überraschende Entwicklungen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und klebte richtig an den Seiten fest. Wie alles zusammenhängt, habe ich definitiv nicht erahnt. Abgerundet wird der Roman dann durch umfangreiches Zusatzmaterial wie ein Glossar, Personenverzeichnis oder historische Hintergründe.Insgesamt kann ich daher “Die Uhrmacherin - Tage voller Geheimnisse” uneingeschränkt empfehlen. Für mich sogar der beste Band der Reihe. Ein mitreißendes Finale, das mich durchweg fesseln und begeistern konnte. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin! 5 Sterne von mir.
Den Roman “Die Uhrmacherin, Tage voller Geheimnisse” hat Claudia Dahinden am 20. Dezember 2023 gemeinsam mit dem Verlag Penguin herausgebracht. Das Cover passt in die Buchreihe und ist sofort als Teil davon erkennbar. Es handelt sich um den 3. Teil. Er ist ohne Vorkenntnisse lesbar.An der Kleidung der Frau erkennt der Leser, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Er sieht, das er in den hohen Bergen spielt. Das raue Klima und die Spannung des Kriminalromans ist durch die dunklen Wolken herausgearbeitet. Der Name der Autorin und der Titel sind gut lesbar. Sehr schön finde ich, dass der Titel und der Rock der Frau die gleiche rote Farbe haben.Mit einer der Zeit angepassten Sprache erzählt die Autorin die Geschichte der Uhrmacherin Sarah. Es dauert nur wenige Seiten, da habe ich mich in den Schreibstil der Autorin eingelesen. Den Schreibstil empfinde ich als flüssig und bildhaft. Ich kann mir alles gut vorstellen. Gelegentlich freue ich mich über den ein oder anderen besonders schön formulierten Satz.Die Hauptprotagonistin Sarah wird in dieser Erzählung in meinem Kopf lebendig. Nach und nach lerne ich sie erst kennen und dann schätzen. An ihrer Seite erlebe ich den integrierten Kriminalroman mit Haut und Haaren. Sarahs Aktionen und Reaktionen sind menschlich nachvollziehbar. Das lässt sie authentisch wirken. Neben Sarah hat die Autorin ihre anderen Protagonisten entsprechend ihrer Rollen unterschiedlich fein gezeichnet. Besonders spannend fand ich ihre Schwester Hanna.Der Kriminalroman sorgt für Spannung in der Geschichte. Er wird sauber gelöst und durch eine unerwartete Wendung kommt es doch ein wenig anders, als gedacht. Meine Fragen sind beantwortet.Mit “Die Uhrmacherin, Tage voller Geheimnisse” hat Claudia Dahinden einen historischen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, der all denen gefallen wird, die sich für das alte Handwerk interessieren, gerne Krimis lesen und Lust auf eine Zeitreise in die Schweiz in das Jahr 1874 haben. Mit dieser Erzählung habe ich viele spannende Lesestunden ab vom Alltag verbracht. Von mir gibt es verdiente vier Lesesterne.