★★★★★
k.A.
02.06.2026
ean-shopping.de
Ein sehr interessantes und atmosphärisches Buch, das einen tiefen Einblick in die historische Zeit bietet. Allerdings finde ich den Einstieg etwas langsam.
Ich habe dieses Buch im Zuge des Deutschunterrichts einer achten Jahrgangsstufe an einem bayerischen Gymnasium mit den Schülern gelesen.Im Folgenden befinden sich drei Schülerrezensionen:Die brutale Zeit des KriegesIch selbst würde dem Roman "In 300 Jahren vielleicht" von Tilman Röhrig 4 Sterne geben. Wir haben dieses Buch als Schullektüre gelesen und nun schildere ich kurz, um was es in dem Buch eigentlich geht. Wir befinden uns in der Zeit des 30-jährigen Krieges. Hauptpersonen sind sowohl Erwachsene als auch Kinder. Unter anderem handelt dieses Buch auch von einer Liebesgeschichte des 15-jährigen Jockel und der 14-jährigen Katharina, dazu will ich aber nicht mehr verraten;-) Es sterben sehr viele Leute, es wird aber auch ein Baby geboren. Am Ende überleben aber nur 10 Personen. Als die Soldaten das Dorf mehrmals überfallen, beschreibt der Autor die Situation sehr genau, was mir gut gefällt, weil es doch sehr realistisch dargestellt ist. Dennoch sind wir in der Zeit des Krieges und es werden auch die einzelnen Tode und die Folterungen präzise geschildert, was an sich auch sehr brutal ist. Ich persönlich habe auch an manchen Stellen geweint, entweder weil ich mit den Angehörigen der Verstorbenen mitgetrauert habe, oder weil ich einfach wirklich froh war, dass wir leben und wo und wann wir leben. Ich glaube, dass der Autor auch dieses Gefühl vermitteln will, dass wir glücklich sein sollten, über das, was wir haben. Dass es uns allen richtig gut geht und dass wir dankbar sein sollten für das Leben, das wir leben dürfen. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, weil man dann erst alles zu schätzen weiß und realisiert, was für schlimme Zeiten es gab.Beginn der Wertschätzung des eigenen LebensDas Leben währen des Krieges - Man kann es sich nur schwer vorstellen, wenn man in Friedenszeiten lebt. Dieses Buch erzählt vom Leben der ärmeren Bevölkerung in der Zeit des 30-jährigen Krieges. Der Leser begleitet den 15-jährigen Jockel durch die Höhen und Tiefen jener zeit. Die Besonderheit an diesem Buch ist, dass die Geschichte aus der Sicht eines Jugendlichen geschildert wird und sich Jugendliche so leichter mit den Personen identifizieren können.+ / - Punkte+ Dass es in dem Buch trotz des Krieges auch um Liebe, Freundschaft und Fami8lie geht, sodass sich nicht alles nur um den Krieg dreht.+ Man lernt sein Leben zu schätzen, wenn man liest, wie schlecht es Menschen im Vergleich zu einem selbst geht.+ Es wird sehr realistisch geschildert.+ Es ist trotz des geschichtlichen Hintergrunds sehr mitreißend.- Viele Menschen sterben.- zu detaillierte Beschreibung des Babyfett-EssensEmpfehlung:Ich empfehle dieses Buch für Menschen, die sich für geschichtliche Themen interessieren und gerne Details über das Leben in der Zeit des Krieges erfahren würden. Allerdings sollte man beachten, dass in diesem Buch Menschen oft auf grausame Weise ermordet werden. Ich persönlich würde das Buch ab 14 Jahren empfehlen, jedoch sollte das jeder für sich entscheiden.Ziel des Autors:Ich denke, dass der Autor den Menschen vermitteln wollte, wie gut es ihnen geht und wie grausam Krieg vor allem für Kinder ist. Außerdem vermute ich, dass er darauf hinweisen will, dass immer Hoffnung besteht, egal wie aussichtslos die Lage zu sein scheint.Fazit:Ich vergebe 4 Sterne, da ich das Buch sehr gut finde, mir persönlich es aber zu grausam war. Ich bin froh, nicht in dieser Zeit zu leben, und dass in Deutschland Frieden herrscht.Das Jugendbuch "In 300 Jahren vielleicht" von Tilman Röhrig, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, spielt im 17. Jahrhundert. Röhrig erzählt daher von der Zeit des 30-jährigen Krieges. Das Buch spi8elt in einem kleinen Dorf namens Eggebusch. In der Zeit vor dem Krieg gab es noch viele verschiedene Berufe. Nun gibt es nur noch ein paar Familien in Eggebusch. Schuld daran sind die Soldaten, die regelmäßig den Leuten ihr letztes Hab und Gut auf brutale Weise nehmen. Nach jedem Feldzug werden die Einwohner immer weniger. Nach der Geburt eines Jungen, David, kommt wieder Lebenslust auf. Der Dorfvogt kündigt ein Fest an, Veit, Tobias und Jockel wollen zu den Soldaten ins Lager gehen, um Essen zu holen. Eine der spannendsten Szenen des Buches. Am fest tanzt, spielt und trinkt die Dorfgemeinschaft. Ein kleiner Lichtblick bei den vielen Schattenseiten des Buches. Der Tag danach wird das Ende des Dorfes Eggebusch sein. Soldaten ziehen in das Dorf ein und metzeln die Menschen nieder. Nur ein kleiner Teil des Dorfes überlebt den Angriff. Diese ziehen in die Wälder.Insgesamt ein trauriges und mitfühlendes Buch. Das macht es sehr spannend. Für meinen Geschmack sind es ein bissen zu viele brutale Stellen. Aber alles in allem ein gelungenes Buch!