Es ist ein spannendes Buch und sehr gut recherchiert von Tamara McKinleyIch habe schon viele historische Romane über Australien,die von den Anfängen der Besiedelung handelten, gelesen und bin auch von diesem Buch begeistert.Es erzählt aus Sicht der ersten Siedler und ihrer entbehrungsreichen Zeiten,ebenso von den Ureinwohnern den Aboriginiees und ihrer Sichtweise, über die Siedler die auf grausame Weise ihr Land okupierten und dabei auf bestialische Weise ganze Volksgruppen ausrotteten. Eine dritter Schauplatz ist Thaiti, wo ebenso die Seefahrer und Händler des 18.Jahrhunderts die Bevölkerung, die friedvoll lebte, mitAlkohl und den mitgebrachten Krankheiten, so dezimierten, dass auch sie dem Untergang ihrer Kultur näher kamen. Tamara McKinley hat all die Schattenseiten der Besiedelung Australiens sehr gut aufgezeigt, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz.Es beginnt in England bzw in Cornwall, Jonathan Cadwallader der junge Earl und Susan Penhalligan das Fischermädchen lieben sich. Gegen alle Vernunft und gegen den Willen seine Mutter Clarissa. Desshalb billigt sie auch die Pläne seines Onkels Joshia, der ihn auf die Reise nach Thaiti mitnehmen will, die der Onkel mit James Cook auf dessen Segelschiff der Endavour unternimmt. Auf Thaiti bleiben Sie wenige Monate, als die Mission erfüllt ist und die Abreise bevor steht, bleibt hier Lianni, die schöne Eingeborene schwanger zurück, in die sich Jonathan während des Aufenthaltes verliebte. Der Roman erzählt auch von diesem Schauplatz weiter, wie Lianni allein das Kind, beider Sohn, zur Welt bringt, dann auf tragische Weise ums Leben kommt und Tahamma bei seiner Tante aufwächst...wie es weiter geht lesen wir hoffentlich in der Fortsetzung!Jonathan segelt mit James Cook dann nach "Terra Australis", so hieß das unbekannte Land damals und sie begegnen den Ureinwohnern auf freundliche Art. Wieder daheim hat Susan bereits den Pastor des Dorfes geheiratet. Nun nach einigen Jahren treffen Susan und Jonathan wieder aufeinander und merken das sie nicht voneinander los kommen. Nach einem Treffen in ihrer "Höhle" kann alles wieder von vorn beginnen...Wenn da nicht Ezra wäre Susans Ehemann, er bemerkt was zwischen den beiden wieder aufflammt und beschließt mit seiner Familie nach Australien auszuwandern. Susan an Ezra und die Kinder gebunden, willigt schließlich ein. Mit den ersten Sträflingsschiffen verlassen sie England in Richtung Australien. Nun beginnt für alle, die Sträflinge, die unter entsetzlichen Bedingungen auf den Schiffen nach Australien gebracht wurden und auch für die vielen Siedler eine Zeit die sie sich vorher nicht haben ausmalen können. Hunger, Leben unter primitivsten Bedingungen und auch der Alkohol verändern die Menschen, so werden aus Offizieren und Soldaten, die die Sträflinge bewachen sollen Bestien, die vor den Frauen der Aboriginees und auch vor den weißen Siedlerfrauen keinen Halt machen.Aber am Ende tritt eine Wende ein, die doch sehr überrascht und somit Stoff für eine Fortsetzung gibt.......ich freue mich schon auf das Buch"Insel der Traumpfade"