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Kundenbewertungen ★★★★☆ 4/5

★★★★★ Dr. Dr. med. Herbert Mück
„Bewegung“ ist schon seit über 30 Jahre das von mir als Arzt am häufigsten empfohlene bzw. verordnete Medikament. Umso mehr haben mich die von Erik Scherder zusammengestellten aktuellen Daten erschüttert. In seinem informationsreichen Buch „Lass dein Hirn nicht sitzen“ weist der Autor darauf hin, dass „Sitzen“ das „neue Rauchen“ ist (was die Zahl der damit zusammenhängenden Todesfälle betrifft). Die Botschaft von der „Heilkraft der Bewegung“ hat sich offenbar alles andere als durchgesetzt. In dem besonders nachdenklich stimmenden Kapiteln über den Mangel an Bewegung in Pflegeheimen und Krankenhäusern verdeutlicht Scherder eine fast absurde Praxis: Oft wird dort besonders gesündigt, wo Menschen bereits schwach und / oder krank sind und daher durch unnötige, ja unsinnige „Bettruhe“ nicht weiter geschädigt werden sollten. Einzelnen Untersuchungen zufolge verbringen Krankenhauspatienten 80 Prozent der Zeit im Bett, obwohl keinerlei Grund dafür besteht. In den acht Kapiteln seines Buches beschreibt der Autor die Vorteile ausreichender Bewegung für die unterschiedlichsten Lebensaufgaben (z.B. Lernen) sowie die Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Erkrankungen (insbesondere Depressionen und Demenz). Vehement setzt er sich dafür ein, dass man sich möglichst täglich (also auch am Wochenende) mindestens 30 Minuten bewegt und zwar so intensiv, dass die Bewegung als „anstrengend“ erlebt wird. Im Schlusskapitel des Buches steckt dann auch noch eine Überraschung: Offenbar scheint kräftiges Kauen, also ein Sonderfall von Bewegung, die Hirndurchblutung zu fördern. Im Tierversuch erholten sich nach einem künstlichen Schlaganfall die Gehirne von Ratten besser, wenn die Tiere härteres Futter zum Kauen erhielten. In einer Untersuchung an Mäusen, die nur Flüssignahrung erhielten (also nicht kauen mussten), verschlechterte sich das Gedächtnis der Tiere. Auch bei Menschen, die keine Zähne mehr hatten und daher nicht mehr kauen konnten, scheint sich ein solcher „Bewegungsmangel“ ungünstig auf Gehirnfunktionen auszuwirken. Nach Ansicht des Autors sollten die von ihm skizzierten Erkenntnisse auch in das Ernährungsangebot von Pflegeheimen Eingang finden. Fazit: Das gut lesbare Buch stellt eine Fülle meist sehr aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu den unterschiedlichsten Effekten von Bewegung vor. Als Professor für Neuropsychologie bemüht sich der Autor immer wieder darum, auch biologische und psychologische Zusammenhänge zu erläutern, die sicher nicht für jeden Leser gleichermaßen interessant oder nachvollziehbar sind. Gelegentlich streut Erik Scherder eigene Lebenserfahrungen ein. Ich habe das Buch, das mitunter wie ein Sammelsurium und daher nicht immer stringent wirkt, als am Thema sehr interessierter jedenfalls gerne gelesen.
EAN 9783406688720

Erik Scherder - GEBRAUCHT Lass dein Hirn nicht sitzen Wie Bewegung das Denken verbessert Depressionen lindert und Demenz vorbeugt - Preis vom 02102023 050404 h

Produktfakten auf einen Blick zur EAN 9783406688720

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9783406688720

Produktbeschreibung

Die Trägheit beginnt schon im Kindesalter vor dem Fernseher und dem Computer. Dabei haben Studien gezeigt: Kinder die sich mehr bewegen erbringen auch bessere schulische Leistungen. Dieses Muster zieht sich durch das ganze Leben: Sport hilft beim Lernen lindert Depressionen und beugt der Demenz vor. Weit davon entfernt ein Zeichen für Coolness und Genuss zu sein ist zu viel Sitzen mittlerweile weltweit die vierthäufigste Todesursache. Zu viel Sitzen ist das neue Rauchen. Der Bewegungsmuffel schädigt aber nicht nur seinen Körper sondern auch seinen Geist. Positiv ausgedrückt: Wer sich fi
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