„...Alles begann damit, dass Miri sich einen Hund gewünscht hat. Und das schon fast immer...“Die Geschichte wird von Paul erzählt. Miri muss lange warten. Doch als sie 13 Jahre ist, bekommt sie ihren Hund. Der 9jährige Paul will das verhindern, aber er hat keine Chance.Der Autor hat ein humorvolles Kinderbuch geschrieben. Gleichzeitig verpackt er darin geschickt einige Informationen, was man beim Kauf und beim Halten eines Hundes beachten sollte.Anfangs kümmert sich vor allem Miri um den Hund. Paul hält sich raus. Doch dann rutscht Miri beim Hundespaziergang aus und bricht sich das Bein.„...In Notfällen muss der eine für den anderen einspringen – so wie er es auch von anderen erwartet, wenn er mal auf die Nase fällt...“Dem Argument beugt sich Paul. Er kümmert sich nun um Rieke, die Hündin. Dabei merkt er, wie gut ihm das tut. Er mag Rieke.Als Miri wieder gesund ist, bleibt die Arbeit mit dem Hund anfangs noch an Paul hängen. Doch man einigt sich.Sehr viele schöne Erlebnisse mit dem Hund werden in der Geschichte integriert. Rieke ist immer wieder für eine Überraschung gut. Aber keiner möchte mehr auf sie verzichten.Etliche kleine Schwarz – Weiß – Zeichnungen ergänzen das Buch.Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Schon der Titel ist besonders, welches Kind möchte keinen Hund? Miri, die große Schwester des neunjährigen Pauls, wünscht sich seit Jahren einen schwarzen Mittelschnautzer. Paul will keinen Hund, er findet den Gedanken, dass ihm ein Köter das Gesicht ableckt ekelig.Da macht sich Pauls Vater als Spielerfinder selbstständig und arbeitet deshalb von zu Hause und damit kann es einen Hund für MIri geben. Bei einem Züchter suchen sie sich eine junge Hündin aus und nennen sie Rieke. Paul finde das Getue um den Hund blöde und zieht ein entsprechendes Gesicht. Trotz seiner Abneigung muss er manchmal mit Rieke Gassi gehen. Die Hündin liebt es sich von anderen Hunden jagen zu lassen und als Paul versteht, dass sie das macht, weil sie die anderen Hunde damit foppt, ist er doch ein wenig stolz auf sie und er kann nicht anders, als sie zu streicheln. Als Miri im Schnee nach Rieke sucht, fällt sie so unglücklich, dass sie sich das Bein bricht. Pauls Mutter schickt Paul nun immer öfter mit Rieke los. So ist das nun mal in einer Familie. Paul findet das auch eigentlich nicht mehr so blöde, es fällt ihm schwer ein böses Gesicht zu ziehen. So freundet sich Paul immer mehr mit Rieke an, die beiden erleben viele lustige und auch aufregende Geschichten und am Ende möchte Paul Rieke nicht mehr missen. Jetzt ist sie auch sein Hund.Die Kapitel gehen über einige Seiten, unterbrochen durch kleine schwarzweiß Zeichnungen. Trotzdem ist der Text gut zu lesen. Nicht nur Hundebesitzer werden Spaß an den Erzählungen haben, es lohnt sich sicher auch dieses Buch zu lesen, wenn die Anschaffung eines Hundes ansteht, denn es zeigt auch die Probleme, die dadurch entstehen.