Vera, eine Frau mit jüdischen Wurzeln, will in der Nachkriegszeit in München als Architektin Karriere machen. Sie kämpft an 2 Fronten: sie ist aus dem Exil in ihre Heimatstadt zurückgekehrt und als berufstätige Frau in den 50-iger Jahren muss sie sich sehr anstrengen, um in dieser konservativen Zeit bestehen zu können. Sie verliebt sich in ihren Kollegen Arthur mit dem sie eine gemeinsame Zukunft plant. Vera hat immer wieder das Gefühl, Arthur verheimlicht ihr einen Teil seines Lebens. Als sie ihn mit einer gemeinsamen Freundin in einer für sie verfänglich scheinenden Situation sieht, trennt sie sich von ihm.In der Zwischenzeit erfährt sie einiges über Arthurs Vergangenheit und kommt seinem "Geheimnis" auf die Spur. Es kommt zu einer Aussprache.Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Buch wirklich interessant und spannend geschrieben. Aber mit dem Tag danach hat man das Gefühl, die Autorin wollte das Buch nur noch beenden. Der Schluss wird derart platt, dass ich leider nur 3 Sterne vergeben kann.
Das Buch war für mich okay, aber eben nicht mehr. Irgendwie habe ich mir von dieser Story mehr erwartet. Das Lesen war eher zäh und mich nervten irgendwann die vielen Wiederholungen zum Kettenrauchen und zur diversen Illustrierten und Kochsendungen. Ich erfuhr viel über die Tätigkeit von Architekten in den 50er und das war auch recht interessant. Aus vielen Ideenansätzen im Buch hätte man gewiss mehr rausholen können.