Kristín Eiríksdóttirs Roman ist 'ein Ereignis. Aufwühlend mutig und zutiefst menschlich.'
(Kristof Magnusson) Nach Jahren am Abgrund hat Villa sich mühsam ein neues Leben erkämpft.
Sie lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in Reykjavík wo sie aufgewachsen ist und jobbt als
trockene Alkoholikerin in einer Bar. Dort trifft sie Dimmi wieder einen Jugendfreund aus
ähnlich zerrütteten Verhältnissen der auf einem Walfängerschiff anheuert 'weil es einem
kleinen Mann guttut einen großen Wal zu töten'. Villa beschließt einen Film über ihn zu
drehen doch bei der Premiere wird sie heftig für ihr empathisches Porträt des vorbestraften
Dimmi kritisiert. Moralisch in die Enge getrieben spürt Villa die Geister ihrer Vergangenheit
wieder hochkommen. Der Film ist ein mutiger offener Roman über die Wahrheit in Geschichten
über Sucht Scham und die Widersprüche die unsere Biografien durchziehen.