Letztendlich eine gelungene Geschichte.Sie gewinnt im letzten Drittel endlich an Fahrt.Anfangs fragte ich mich was die ganzen Nebenstories und Flashbacks mit der Story zu tun haben.Nun das ist wohl Hawkes Erzähltechnik: Handlungsstrang anlegen, dann mit Futter und Hintergrundinfos an die Figuren gehen.Das ermüdet und führt ein wenig in die Irre.Wer sich auf einen Bewusstseinsroman a la "Great Expectations" einlässt, kommt auf seine Kosten.Zwei archetypischen Gegensätze erzählen abwechselnd: Adam und Eva, Jimmy und Christy, Yin Yang ...gehen gemeinsam durchs Leben und reifen exemplarisch an wenigen Tagen (vor,bis Aschermittwoch)aneinander und am widerspenstigen Leben.In seiner Symbolhaftigkeit wie bei Joyce`Ulysses, dH ein Paar für die Menschheit und eben sehr alltäglich daher glaubhaft und plausibel. Man lernt viel über Amerika und seine Denke kennen.Manchmal jedoch (siehe Hochzeitsplanung) zu ausschweifig.