Ich habe das Buch, trotz Job und Kindern, in kürzester Zeit durchgelesen, da es mich fesselte und in vergangene Zeiten katapultierte.Nach den ersten Kapiteln habe ich die grausame Rolf Zuckowski Kinder-CD aus der Stereoanlage geschmissen, meine, noch nie gehörte, Best of "A-HA" eingelegt, die Lautstärke hochgeschraubt und mich wieder jung gefühlt :-) Wenn das kein Erfolg ist !Ich kann es daher nur weiterempfehlen! Es hat meines Erachtens nach alles, was ein gutes Buch braucht - jetzt warte ich auf das nächste Werk des Autors. Wer weiß, was ich dann anstelle?
Das perfekte Buch! Eine aufregende Reise zurück in die bzw. durch die Jugend. Unglaublich gut geschriebene Story über eine Zeit die mancher gerade durchlebt und an die andere sich nur zu gerne erinnern möchten - dieses Buch hilft dabei!!! Der Stil, die Geschwindigkeit, die Szenenwechsel...großartig. Findet auch der Spiegel: [...]
Der Roman "Es war einmal Indianerland" geht es um einen 17-jährigen Jungen, dessen genauer Name nicht genannt wird, der schneller erwachsen werden muss, als er vielleicht geahnt hätte und dabei versucht, sich selbst zu finden.Neben dem Protagonisten M. Zöllner taucht noch das Alter Ego des Protagonisten, Mauser, auf. Dieser ist der einziger enger Freund des Protagonisten, der ein Einzelgänger ist.Zu Beginn der Geschichte verliebt sich M. Zöllner Hals über Kopf in die gleichaltrige Jackie, ein Mädchen aus Hamburgs Villenviertel, das genaue Gegenteil zum Protagonisten aus dem Hochhauswald.Das Buch verwirrt zu Beginn mit einem Dialog zwischen dem Protagonisten und Mauser, scheinbar einer zweiten Person. Erst im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass dieser ein Alter Ego des Protagonisten ist.Des Weiteren spult das Buch immer wieder vor und zurück, ähnlich wie ein Videorekorder.Gerät der Lesefluss an dieser Stelle noch nicht ins Stocken, so schaffen dies Formulierungen wie: "blaublutorangerosarote Himmel".Zwar schafft der Autor es mit geschickt eingesetzten Stilmitteln den Text bildlich darzustellen oder ein stimmiges Gesamtbild (Sprünge in der Zeit verdeutlichen Situation des Erzählers) abzuliefern, so ist dies doch sehr kurzlebig und kaum interessant.Der Inhalt des Romans ist meiner Meinung nach zu weit von der Realität entfernt und hat kaum etwas mit der heutigen Jugend zu tun.Hier scheint auch der Titel schlecht gewählt, so sei doch Indianerland die Kindheit, die der Protagonist nach und nach ablegt, von der er meiner Meinung nach jedoch schon zu weit entfernt ist, als das er noch in einer Zeit leben würde, in der er sich gerne als Indianer verkleidet.Zusammenfassend möchte ich sagen, dass das Buch an einigen Stellen sehr gut und einfallsreich geschrieben wurde, jedoch im Großen und Ganzen eher an einen schlechten Groschenroman, als ein preisgekröntes Buch erinnert.Ich kann daher dieses Buch nur schwerlich empfehlen , wenn aber allen denen, die sehen möchten, wie die Jugend nicht sein kann oder sich Gedanken über die Interpretation einzelner Aspekte, die dem Autor tatsächlich gut gelungen sind, machen möchte.