★★★★★
k.A.
21.05.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist absolut faszinierend und transportiert mich sofort in eine andere Welt; die Beschreibung der Figur ist wunderschön und die Geschichte ist packend.
★★★★★
k.A.
21.05.2026
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Wunderbar!
Mit dem historischen Roman "Mutter der Königin" schiebt Philippa Gregory den Einstiegsband ihrer Serie zu den "Rosenkriegen" bzw. "Cousins wars" nach. Der Roman endet praktisch da, wo die Fortsetzung "Die Königin der weißen Rose" beginnt.Heldin des Romans ist Jacquetta von Luxemburg, in erster Ehe verheiratet mit dem mächtigen, sehr viel älteren Herzog von Bedford, die sich für ihre zweite Ehe aus Liebe allen Widerständen zum Trotz für eine lebenslang glückliche Ehe mit dem nicht standesgemäßen, aber gleichwohl tüchtigen und noblen Ritter Richard de Woodville entscheidet, mit dem sie 13 Kinder bekommt. Ihre erste Tochter ist Elisabeth; die "Königin der weißen Rose".Jacquetta stammt aus einem hochrangigen europäischen Adelsgeschlecht, dass seine Herkunft auf die Undine (Wassergeist) Melusine zurückführt. Die Gaben der Ahnfrau werden an die Töchter des Hauses weitergegeben. In Jacquettas Kindheit verfügt die Großtante Jacquettas, die Matriarchin des Hauses Luxemburg über die Gaben. Nach der Gefangennahme der Jungfrau Jeanne dŽDarc hat sie diese unter ihren Schutz genommen. Jeanne darf sich frei bewegen und freundet sich mit Jacquetta an. Nach dem Tode der Großtante bleibt Jeanne schutzlos zurück und wird an die Kirche und damit an die Engländer ausgeliefert. Der Verbrennung Jeanne auf Veranlassung des Herzogs von Bedford trifft Jacqetta tief.Von ihrer Großmutter lernt Jacquetta, dass es auch in der Männerwelt des 15. Jh. Frauen gibt, die nicht nach dem Takt der Trommel eines Mannes marschieren wollen oder können. Doch diese Frauen sind in steter Gefahr, weil sie in der patriarchalischen Gesellschaftsordnung nicht vorgesehen sind. Frauen von niedriger Geburt sind in steter Gefahr einfach als Hexe verbrannt zu werden, aber auch mächtige Frauen und/ oder Frauen mächtiger Männer schweben in dieser Gefahr. Jacquetta weiß, dass sie ihre Gabe verheimlichen muss, um ihre Familie in Sicherheit zu halten. Das ist nicht leicht unter einer arroganten, machtbewussten Königin wie Marguerite dŽAnjou, einer französischen Prinzessin aus einer Nebenlinie, die dem jungen König Henry VI. als "Trostpreis" offeriert und von ihren englischen Untertanen auch so behandelt wird. Doch der sanfte König hat seiner Gemahlin wenig entgegenzusetzen, die bei seiner schweren Krankheit die Zügel der Regierung mit Hilfe ihrer wenig zuverlässigen Günstlinge in die Hand nehmen will. Bei den ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Haus York und den Aufständen im Königreich gegen König und Königin muss Jacquetta stets um ihren geliebten Gemahl bangen und auch ihre Kinder bleiben nicht ungeschoren.Jacquetta und ihr Gemahl Richard sind wunderbare Protagonisten, die in machtbewussten Zeiten aus Liebe zusammenhalten und versuchen, für ihre Familie und die Kinder das Beste zu erreichen. Wem der Roman "Der Thron der roten Königin" wegen der scheinbar gefühlskalten Heldin nicht gefallen hat, wird hier wieder voll auf seine Kosten kommen. Jacquetta und Richard sind einander so zugetan und gehen so liebevoll miteinander und mit ihren Kindern um, wie man es sich nur wünschen kann.Da die historischen Quellen im 15. Jh. sich mit den historischen Nebenfiguren nicht so intensiv befasst haben, hat die Autorin die Lücken mit dichterischer Freiheit, gefüllt. Allerdings hat ihre dichterische Freiheit aufgrund ihrer großen historischen Kenntnisse einen hohen Grad Glaubwürdigkeit und Einfühlungsvermögen in diese wechselhaften Zeiten.Gestört hat mich eigentlich nur, dass ich den Herzog von Bedford in der Liste der Häuser Lancaster und York nicht gefunden habe und daher nicht richtig einordnen konnte. Das stört aber den Lesefluss dieses fesselnden historischen Romans mit gelungenem Spannungsbogen nicht wirklich.Wie alle Bände der Reihe habe ich auch die "Mutter der Königin" innerhalb kürzester Zeit inhaliert. Die Romane sind als Serie angelegt, die gleiche Zeiten aus der Perspektive der unterschiedlichen Handelnden zeigen. Sie werden von der Autorin weder chronologisch geschrieben, noch veröffentlicht. Der nächste Roman wird sich daher auch nicht, wie (von mir inbrünstig erwartet) mit Elisabeth Woodvilles Tochter Elisabeth von York befassen, sondern zunächst mit den Töchtern des "Königsmachers" Neville, der dann wiederum parallel zu den Ereignissen in "Die Königin der weißen Rose" und "Der Thron der roten Königin" verläuft. Wer diese Roman noch nicht kennt, sollte mit diesem Roman (Die Mutter der Königin) einsteigen.Sehr lesenswert!
Ich schätze die Romane dieser Autorin sehr, vor allem weil sie sich mit jenen historischen Persönlichkeiten beschäftigt, über welche nicht oder nur selten geschrieben wird, es gibt ja auch noch die Vorfahren von Heinrich VIII.................Wenn jemand die Geschichte Englands dieser Zeit nicht so gut kennt, sollte man diesen Roman der Trilogie eigentlich als erstes und nicht als letztes von drei Bänden lesen, denn in diesem Band geht es um die Mutter von König Edwards Frau Elizabeth, welche davor mit einem Bruder von König Henry V verheiratet war und der Königin Margarite (Anjou) von Henry VI als Kammerzofe gedient hat.In ihrem Leben haben sich also die Weichen gestellt für den Rosenkrieg zwischen den Anhängern des Hauses Lancaster und jenen des Hauses York, das Ende ist bekannt.Und so folgt letztendlich König Henry VI nach einer Unterbrechung (König Edward und Richard York) wieder ein König aus dem Haus Lancaster, aber auch aus dem Hause Tudor, Henry VII und danach dessen berühmter Sohn Henry VIII.Ich kann nicht beurteilen, wie verständlich die politische Lage Englands in diesem Buch erklärt wurde, da ich darüber schon einiges gelesen habe und es für mich somit kein Neuland war.Das Thema selbst ist und bleibt interessant, man kann sich heute allerdings nicht vorstellen verheiratet zu sein, insgesamt 14 Kinder zu haben, ständig schwanger zu sein und dann noch quasi berufstätig zu sein, einer Königin zu dienen und dies dann auch in Kriegszeiten, in welchen man den damit verbundenen Gefahren ausgesetzt ist.Nachgewiesen ist die Liebe zwischen der Protagonisten und ihrem Ehemann wie auch ihre Schönheit, man kann sich gut vorstellen, wie sich die junge Herzogin in den feschen Edelmann verliebt und diesen dann auch gegen höheren Willen heiratet, als ihr erster Mann verstirbt.Die Protagonistin hat jedenfalls ein interessantes Leben, ist bei zahlreichen sehr entscheidenden Vorgängen Zeugin und wechselt letztendlich aus Vernunftsgründen am Ende die Seiten, aber auch weil ihre Tochter Königin wird, verheiratet mit einem König aus dem Hause York.Dem Roman fehlt meiner Ansicht nach in einigen Passagen etwas Spannung und Tiefgang, historische Inhalte sind jedenfalls ausreichend vorhanden.Rebecca Gable hat dieses Thema ja ausreichend in den Waringham Bänden behandelt, sie stand in ihrer Erzählung eindeutig auf Seiten des Hauses Lancaster.Philippa Gregory zeigt hier vor allem eine sehr realistische Seite auf, vor allem die Schwächen von König Henry VI und seiner französischen Königin, ohne deren zahlreiche "Fehler" und ohne die gesundheitlichen Problme von König Henry VI wäre es vielleicht gar nicht zum Rosenkrieg gekommen, Frau Gregory stellt sich in ihrem Roman jedenfalls nicht auf eine Seite, sie versucht wohl eher, den Sachverhalt möglichst realistisch darzustellen.Ich habe gelesen, der Roman oder die Trilogie soll von BBC verfilmt werden, das wäre natürlich toll.Davor sollte man die drei Bände der Trilogie unbeindgt lesen, falls man sich für England und diese Zeit interessiert.
Das Buch ist sachlich nah an der Wahrheit, ich habe bereits mehrere Bücher über die Personen und die Ereignisse damals gelesen.Vom ersten Teil war für mich etwas enttäuschend, doch der zweite Teil war umso besser, daher hatte ich an diesen Teil relativ hohe Erwartungen gehabt und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht, gut einen Stern ziehe ich ab, weil einige Situationen besser, also detaillierter hätten beschrieben werden können, aber sonst war ich vollkommen zufrieden,ja geradezu beeindruckt von dem Buch. Ich bin froh es gelesen zu haben und kann es sehr weiterempfehlen!! Man findet sich schnell in das Geschehen ein und lässt sich von der Geschichte fesseln, sehr gut fand ich die Ich-Form in der es geschrieben ist. Fazit ist es lohnt sich definitiv zu lesen, ich war begeistert und empfehle es weiter.