★★★★★
k.A.
05.06.2026
ean-shopping.de
Eine sehr schöne und inspirierende Lektüre, die die Freude am Lesen wunderbar einfängt, allerdings finde ich den Einstieg etwas zu sanft für manche Leser.
★★★★★
k.A.
28.09.2025
ean-shopping.de
Wir haben den Band erhalten und die Buchqualität ist gut. Die Papierqualität ist angenehm und die Druckqualität ist klar lesbar. Die Bindung hält den Buch gut zusammen. Beim Durchblättern ist alles gut zu erfassen.
★★★★★
k.A.
10.04.2025
ean-shopping.de
Ich habe das Buch als Geschenk für meine Schwester gekauft. Die Buchbindung ist fest und die Seiten sind gut haltbar. Die Art, wie es präsentiert wurde, ist angenehm für meine Hände. Sie hat es angefasst und die Ausführung der Papierqualität ist angenehm.
Als ich „Die Gedanken sind frei“ in der Vorschau des Verlages entdeckte und die Inhaltsangabe las, war klar, ich muss dieses Buch lesen. Geht es doch in dem Buch um eine junge Frau, die nach den Wirren des 2. Weltkrieges alles versucht um die Verlagsbuchhandlung Ihrer Eltern wieder aufzubauen. Der erste Teil der zweiteiligen Serie „Die Buchhändlerinnen von Frankfurt“ ist eine Ode an die Bücher, an das Lesen . Aber darüber hinaus hat die Autorin Julia Kröhn eine mir bis zum lesen des Buches völlig unbekannte Seite der deutschen Geschichte näher gebracht, die Schicksale der Displaced Persons, heimatlose Überlebende, die unter anderem in Frankfurt im Lager Zeilsheim untergebracht wurden. Ein bisschen schäme ich mich dafür, bisher nichts über diese Seite der Überlebenden des Holocaust gewusst zu haben. Umso dankbarer bin ich, dass Julia Kröhn das größte jener Lage in Ihrem Buch in den Mittelpunkt rückt. Die junge Ella Reichenbach ist eine willensstarke Protagonistin, die den meisten Frauen Ihrer Zeit weit voraus ist. Nicht nur, dass sie als Frau versucht den Familienbetrieb nach den fatalen Auswirkungen des 2.Weltkrieges wieder ans laufen zu bringen. Nein, sie lebt und kämpft für eine Vision. Sie will die Gedanken in den Köpfen der Menschen befreien. Dieser starke Willen und dieses unbändige Verlangen nach Mehr, nach einem besseren Platz, einer besseren Zukunft steht in einem starken Widerspruch zu den Umständen der Zeit. Lebensmittelknappheit, ja ein Mangel an sämtlichen Ressourcen, das Wage bangen um die Verschollenen des Krieges sowie die menschenunwürdigen Lebensumstände sind tägliche Begleiter. Und inmitten dieser Umstände hat Julia Kröhn eine mutige, unermüdliche Protagonistin geschaffen, die mir auf Anhieb sympathisch gewesen ist. Auch die Liebe kommt in diesen dunklen Tagen nicht zu kurz, und auch wenn am Ende des Buches für die junge Liebe kein glückliches Ende in Aussicht gestellt wird, setze ich diesbezüglich auf den zweiten Teil dieser fesselnden Familiengeschichte. Denn auch das ist dieser Roman. Eine spannende und vielschichtige Familiengeschichte, in der es um Vertrauen, Verrat und Verzeihen geht. Dieser Roman bietet so viele Facetten, dass es kaum vorstellbar ist, dass es nur eine Fortsetzung geben soll. Julia Kröhn hat den Geist der Zeit meiner Meinung nach sehr gut eingefangen, historische und gesellschaftliche Aspekte spannend und authentisch mit einer Familiengeschichte verwoben, die es nicht möglich macht das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Fortsetzung befindet sich schon auf dem Weg zu mir und ich gebe eine klare Leseempfehlung für dieses Buch.
Durch online-Werbung, viele Rezensionen und diverse Buchblogger motiviert habe ich dieses Buch, und auch gleich Band 2, erworben. Das Genre, die Zeit, das Thema, der Schauplatz und Geschichten um starke Frauenfiguren interessieren mich. Das Thema klang vielversprechend, abseits des Standards der Historischen Frauenromane.Bereits ab etwa Seite 30 kamen mir erste Zweifel, ob die Autorin es schaffen würde, mir ihre Hauptfiguren nahezubringen? Der immer wieder auf- und abtauchende Ari wirkt suspekt und unklar in Rolle und Charakter. Ella, die mit Anfang 20 so sicher weiß, wie die Welt und die Menschen zu funktionieren haben, ist und bleibt unnahbar und wird für mich nie zur Sympathieträgerin, die nicht zuhört und nur ihre Meinung für richtig hält. Einzig, wenn sie sich um ihre kleine Schwester kümmert, schimmert etwas Herzenswärme durch. Ein Hoffnungsschimmer ist die pragmatische Angestellte, die mehr verschweigt als sie sagt.Mehrfach mit dem Wunsch aufzugeben, fand ich das Buch ab ca Seite 150 interessanter werdend. Auch ab Seite 250 flammte nochmal meine Hoffnung auf, das ich endlich in die Geschichte finde.Nach Seite 345 habe ich dem Buch und somit auch Band 2 doch endgültig den Laufpass gegeben. Bei mir entwickelte sich beim Lesen nie der Drang, wissen zu wollen, wie die Geschichte weitergeht. Und nun habe ich das Buch nach 10 Wochen endlich zugeklappt (Normales Lesetempo 8 Tage bei 450 Seiten).Im Allgemeinen hat ein Buch bei mir maximal 50-100 Seiten Zeit, mich zu erobern. Weshalb ich hier so lange geduldig gehofft habe, kann ich nicht sagen. Julia Kröhn hat es jedenfalls auch nach 345 Seiten nicht geschafft, mich zu begeistern.