Das Buch hat alles ab sich, was ich mag. Schweres Schicksal, Liebe und tolles Ende. Ich empfehle es allen meinen Freunden weiter.
Rosamunde Pilcher wird ja gemeinhin unter "Trivialliteratur" eingeordnet, auch von "Kitsch" ist die Rede. Vielleicht ist das nicht ganz falsch, aber: Das Buch ist so geschrieben, dass man von Anfang an dabei bleiben kann und weiter dabei bleiben will. Die eine oder andere Trivialität oder Unwahrscheinlichkeit nimmt man gerne in Kauf, weil sich alles insgesamt so schön und auch so spannend liest. Ältere Leser können sich vor allem mit der weiblichen Hauptfigur identifizieren, die auf ein bewegtes Leben zurückblickt und sich Problemen stellt, die ihr vor allem ihre Kinder bereiten, die ihr aber eigentlich schon lange bekannt sind. Besonders beeindruckend sind die sich auf verschiedene, teils lang zurückliegende Zeiträume bezogenen Schilderungen, die den Zusammenhang aller Ereignisse und den Eindruck der Einheitlichkeit des ganzen Lebens herausstellen. Vier Sterne (mindestens) für ein berührendes Buch, das man unbedingt bis zum Ende lesen muss.