Immer, wenn der erfolgreich Pariser Kommissar Kontakt mit einem ehemaligen Mitschüler aus seiner Kindheit in der Provinz bekommt, riecht es nach Ärger. Ärger für ihn.Diesmal steht eines Tages Ferdinand Fumal vor ihm, genannt "Bum-Bum". Dessen Vater versuchte einst, Maigrets Vater, damals Gutsverwalter", zu bestechen, seitdem ist zwischen den Familien jeglicher Kontakt weg. Auch sonst war "Bum-Bum" in der Schule sehr unbeliebt, wie sein Vater war er brutal und rücksichtslos gegenüber seinen Mitschülern und Lehrern.Daran hat sich nichts geändert. Fumal ist nun Besitzer eines Metzger-Imperiums, hat das Schloss von Saint-Fiacre gekauft, wo Maigrets Vater Gutsverwalter war, und tut alles, um unbeliebt und gehasst zu werden.Und er droht Maigret ganz offen. Er hat Drohbriefe erhalten, die seinen baldigen Tod ankündigen, und der einflussreiche Fumal lässt keinen Zweifel, dass selbst ein hoher Beamter wie Maigret erhebliche Schwierigkeiten bekommt, wenn er seine Beziehungen spielen lässt.Also lässt Maigret das Haus des Metzgers von außen bewachen und schickt ihm einen Leibwächter mit.Aber dann macht Fumal so richtig Ärger: er lässt sich nachts ermorden, während einer von Maigrets Beamten draußen Wache schiebt.So richtig traurig ist darüber aber niemand. Weder die von Fumal terrorisierte Frau, noch die Arbeiter in seinen Fabriken, und die von ihm angedrohten Beziehungen in der Politik sind eh froh, ihn los zu werden.So taucht Maigret in die Welt des "Bum-bum" ein und stellt fest, dass die Liste der möglichen Täter unendlich scheint ...