Ein durchaus spannendes Buch, allerdings wird es am Ende ein wenig unlogisch, daher ein Stern Abzug.
Gleich am Anfang ist klar: vier Menschen der Gruppe werden sterben. Wer, wie und warum, die Frage zieht die Leser schnell ins Buch hinein Erzählt aus wechselnden Perspektiven der Gäste (sie arbeiten, bis auf eine, die nur früher dabei ar, in einer schicken Social-Media-Firma) und der Chalet-Gastgeber. Von einem Skiausflug, wo schlechtes Wetter aufzieht und die Gruppe sich trennt, denn es gibt untrschiedliche schwere Abfahrten, kommt eine Frau nicht zurück. Dann geht eine Lawine ab. Sie können nicht mehr raus, können gerade noch anrufen und um Hilfe bitten, aber niemand kommt. Sie sind tagelang abgeschnitten von allem. Und in der Zeit passiert ein Mord nach dem anderen ... bis die einige es nicht mehr aushalten und sich trotz unwirtlicher Verhältnisse und zerstörter Abfahrten versuchen, ins Dorf oder zu einem anderen Chalet kommen. Zwei bleiben im Chalet zurück ... Zwar das Setting schon öfter gelesen - abgeschnitten von der Außenwelt, in der Gruppe ein Mörder oder eine Mörderin - doch auch hier wieder hochspannend und nette Unterhaltung für Fans solcher Geschichten.