Dies ist der zweite Band der Kinderkrimireihe „Team Blue, die Weltendetektive“ von der Autorin Tanja Wenz.Auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, kommt man gut in „Das Geheimnis im See“ an, denn es gibt zwischendurch immer mal wieder Rückblenden auf Teil 1 „Schätze im Kaisergrab“. Das Buch hat uns sehr gut gefallen, denn es vereint Spannung, Abenteuer, Wissen aber auch christliche Themen. Die Autorin schafft es mühelos durch ihre stimmungsvollen Beschreibungen, ihre Leserinnen und Leser auf die Kanareninsel La Palma zu entführen. Man taucht in die Welt der Geckos, Vulkane und der Ureinwohner, den Benahoaritas ein. Kann das Team Blue, das aus Zoe, Ricardo, Merle und der schlauen Siamkatze Blue besteht, das Rätsel des geheimnisvollen Sees lösen? Was hat es mit dem Mädchen Paola auf sich, können sie ihr trauen? Fazit: Ein spannender Kinderkrimi für aufgeweckte Kinder ab 10 Jahren.
„...Die Freunde standen an Deck einer großen Autofähre und blickten auf die Weite des Atlantiks. Sie waren auf dem Weg auf die Kanareninsel La Palma….“Die Freunde, das sind Zoe, Merle und Ricardo. Zoes Vater, Dr. Balter, arbeitet auf La Palma als Archäologe. Dort wurden neue Felszeichnungen entdeckt, die nun aufbereitet und katalogisiert werden müssen. Die Freunde wollen in ihren Ferien dabei helfen.Die Protagonisten werden am Anfang mit kurzem Steckbrief vorgestellt. Das ist günstig für alle, die Teil 1 nicht kennen. Dazu gehöre ich auch. Trotzdem hatte ich kein Problem, der Handlung zu folgen.Die Autorin hat eine spannendes und informatives Kinderbuch geschrieben. Der Schriftstil passt zur Zielgruppe. Er ist kindgerecht und trotzdem ausgereift.Nach der Ankunft fährt Dr. Balter das Team quer über die Insel. Dabei lerne ich als Leser einen Teil der Insel kennen und erfahre Wissenswertes.„...Obwohl sie (Anmerkung: die Insel) relativ klein ist, immerhin ist sie ja nur knapp 45 Kilometer lang und 27 Kilometer breit, hat sie in der Mitte einen sehr hohen Gebirgszug. Überall geht es entweder rauf oder runter...“Dann lernen die Kinder das Camp kennen. Gleichzeitig erfahren sie, dass es Ärger gibt. Irgendjemand scheinen die Wissenschaftler im Weg zu sein. Will jemand, dass das Erbe der Ureinwohner unberührt bleibt? Deren Sagen kursieren im Camp.Eine wichtige Protagonistin habe ich noch nicht erwähnt. Das ist Zoes Katze Blue. Die hat ein feines Gespür für Gefahren und macht sich dann lautstark bemerkbar. Allerdings ist sie auch etwas verspielt.„...Blue […] interessierte sich viel mehr für die vielen Eidechsen. Aber sobald die Katze auch nur mit der Pfote zuckte, verschwanden sie mit lautem Rascheln im trockenen Laub...“In den nächsten Tagen durchstreifen die Kinder die Umgebung des Lagers. Dabei machen sie einige spannende Entdeckungen, müssen aber auch erfahren, dass ihre Streifzüge unerwünscht sind und dass sie heimlich beobachtet werden.Gekonnt versuchen sie, die Geheimnisse zu entschlüsseln. Als sie nahe dran sind, wird es kritisch. Ich finde es gut, dass Merles Glaube an Jesus im Buch ab und an angesprochen wird. In ernsten Situationen nutzt sie das Gebet.Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat geschickt und ausgewogen eine fesselnde Handlung mit informativen Fakten gekoppelt. Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung.
Nachdem wir bereits mit dem Team Blue in Japan ein erstes Abenzeuer erleben durften, befinden wir uns dieses Mal auf der Kanareninsel La Palma. Zoe, ihre Katze, Merle und Ricardo sind Team Blue. Zoes Vater ist Archäologe und alleinerziehend. Zoe lebt bei ihren Großeltern und darf in den Ferien einen Teil mit ihren Freunden bei ihrem Vater im Camp verbringen. Eigentlich sind da auch Ferien, also Erholung, angedacht, aber Team Blue kommt ständig irgendwelchen geheimnisvollen Dingen auf Spur und gerät dabei auch stets in Gefahr. Auf La Palma ist es nicht anders, da kommen sie einer Bande auf die Spur und lest am besten selbst was alles so passiert.Das Geheimnis im See ist bereits der 2te Band, was aber überhaupt nicht stört, da Tanja Wenz aus Band 1 immer Mal wieder Dinge mit einfügt und jeder Band in sich abgeschlossen ist. Selbstverständlich sind Japan und La Palma total andere Länder und das merkt man sofort anhand der bildhaften Beschreibungen, die hier den Eindruck hinterlassen sich selbst auf der Insel zu befinden. Das Hardcover hat übrigens einen großen Wiedererkennungswert zu Band 1. Die Gestaltung und Aufmachung ähneln sich sehr. Bei den Abbildungen hier finden sich allerdings nur Dinge wieder, die es auf der Kanareninsel gibt. Das Abenteuer selbst ist erneut äusserst spannend, klar ahnt man im Laufe der Geschehnisse wie alles zusammenhängt, aber ob die Vermutungen richtig sind, erfährt man erst zum Schluss. Kindgerecht eingeflochten hat Tanja Wenz wieder den Glauben und auch wie wichtig Freundschaft, Zusammenhalt und Verzeihen ist. Im Anschluss gibt es noch eine kleine Zusammenfassung von La Palma, seine Entstehung, der Landschaft, Kultur und Klima. Das rundet für uns das ganze Abenteuer nochmals zusätzlich ab und bildet einen guten Abschluss. Die einzelnen Kapitel starten jeweils mit einer Überschrift, die zu den Geschehnissen passt. Das Buch hat insgesamt 190 Seiten und unsere Mädchen hatten es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Als Empfehlung kann ich hier die Altersangabe von ab 10 Jahren machen.