Es ist eine leichte, fließend geschriebene Lektüre, in der man viel von der Kraft erfährt, die in einem steckt, wenn man ein festes Ziel vor Augen hat. Hier die Christianisierung der von den Weißen immer mehr zurückgedrängten Indianer.Gut beschreibt Vittoz den Verfall der einst stolzen Indianer durch Alkohol, Rachsucht und die zunehmende Abhängigkeit von den weißen neuen Ansiedlern. Sehr gut kommt die christliche Botschaft zum Ausdruck: Ein Gott, eine Mutter Erde, eine Natur, egal welche Hautfarbe.Neben guten Reisebeschreibungen mit dem Kanu oder dem Hundeschlitten werden auch die Probleme der Ausbeutung der Indianer durch die Hudsoh-Bay-Company (Pelzhandel) eindrucksvoll beschrieben.Ein empfelenswerte Buch mit dem Resüme: Glaube an das Gute im Menschen, es wird viel bewirken auf dem Weg zu einem friedlichen Miteinander unterschiedlicher Rassen und Völker.
★★★★★
Gottardo Pestalozzi
04.07.2023
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Das Engagement von James Evans hat mich tief berührt. Sein Leben widerspricht den vielen Vorurteilen, die es wegen der Fehlleistungen einiger Missionsgesellschaften gibt. Er hat nie versucht, den Indianer die westliche Kultur aufzudrängen, sondern ist ein echter Freund geworden. Dass er dabei die unglaublichsten Abenteuer erlebte, macht das Buch zudem sehr spannend. Wie er z.B. mit der primitivsten Ausrüstung allein im Kanu von Lake Winnipeg bis an den Mackenzie und zurück gepaddelt ist, sprengt jede Vorstellung.