Friederike Weichselbaumer, geboren im Jahr 1948, erzählt in ihren Kurzgeschichten vom Aufwachsen in einem kleinen Dorf in Oberösterreich in der Nachkriegszeit. Als Leser*in wird man auf die Reise in eine Zeit mitgenommen, die sich von der Heutigen in vielen Dingen unterscheidet. Die Autorin schafft es jedoch immer wieder Parallelen zum "Jetzt" zu finden. Die Geschichten bringen unterschiedliches mit, einige sind zum Schmunzeln, andere stimmen nachdenklich. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie berühren!Faszinierend waren für mich vor allem die Geschichten in denen deutlich wird, was es bedeutet in der Nachkriegszeit aufzuwachsen. So ist das "Blinde Kuh" spielen mit seltsamen Masken (Gasmasken) in den kindlichen Augen eine lustige Idee. Ganz ohne böse Gedanken, wussten die Kinder doch nicht, was der Nutzen dieser Masken war.Das Buch hat somit viel zu bieten: Zeitgeschichte, Autobiografie, mahnende Worte und hoffnungsvolle Gedanken. Vor allem aber spürt der/die Leser*in mit welcher Hingabe die Autorin auf Rund 130 Seiten von ihrem Aufwachsen berichtet. Für mich ein sehr schönes Buch, das mich auf eine Reise in eine Zeit, lange vor meiner Geburt, mitnimmt. Ich freue mich mehr von Friederike Weichselbaumer zu lesen und kann dieses Buch nur weiter empfehlen.Die Kurzgeschichten lassen sich sehr leicht lesen und sind in ihrer Länge genau passend.
Das Leben unserer Omas wird anschaulich, jede einzelne Erzählung über das „Damals“ ist großartig erzählt. Eine tolle Autorin, ein leicht lesbares Buch. Die große Schrift passt für Jung und Alt! Ich bin begeistert!