Nach 19(!) Jahren Pause gibt es mit „Kööch uman Asterix“ endlich wieder einen Asterix-Mundart-Band, der die Bewohner des kleinen gallischen Dorfes Wienerisch sprechen lässt.Ernst Molden hat „Streit um Asterix“, das 1970 im französischen Original erschienene 15. Abenteuer von Asterix und Obelix, in den Dialekt der österreichischen Bundeshauptstadt übersetzt.Die bange Frage: Kann der Wiener Schriftsteller mit dem vierten „Asterix redt Wienerisch“-Band die Lachmuskeln der Leser so wie dessen kultige Vorläufer „Da grosse Grobn“ (1997), „Da Woasoga“ (1998) und „Da Legionäa Asterix“ (1999) reizen?Ja, er kann! Günter Brödl alias Dr. a. D. Kurt Ostbahn („Grobn“, „Woasoga“) und Dichterlegende H. C. Artmann („Legionäa“) haben mit ihren „Übatrogungen“ die Messlatte zwar hoch gelegt, doch Ernst Molden enttäuscht nicht: „sein“ Asterix ist auch ein Hammer!Für "Kööch uman Asterix" gilt daher ebenso: noch lustiger als die hochdeutsche Version. Zumindest für Wiener.
Es ist sehr erheiternd, Asterix im Wiener Dialekt zu lesen.Es ist aber auch zeitaufwändiger als normal zu lesen, da man immer kurz überlegen muss, wie man das Geschriebene ausspricht