★★★★★
k.A.
31.05.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch behandelt das sensible Thema Tod und Trauer auf eine sehr liebevolle und kindgerechte Weise, was mich sehr berührt hat. Eine wunderbare Geschichte für alle, die mit Verlusten zu tun haben.
★★★★★
k.A.
31.05.2026
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Tief berührend
InhaltOpa Elefant kommt zu seinen Enkelkindern um sich zu verabschieden, denn er ist alt und müde und möchte nun seinen letzten Weg zum Elefantenfriedhof antreten. Die Kinder bestürmen ihn natürlich mit Fragen, wann er wiederkommt, was er auf dem Friedhof macht, wie es ist wenn man tot ist, usw. Die Enkelkinder diskutieren darüber ob man im Himmel auf den Wolken tanzt oder in der Hölle mit dem Teufel Karten spielt oder ob man sogar als anderes Tier wiedergeboren wird. Opa Elefant drückt zum Schluß alle Enkel noch einmal herzlich und erzählt ihnen, dass er in ihren Gedanken weiterlebt. Dann tritt ein seine letzte Reise an.Meine MeinungIch habe dieses Buch vor einem Jahr gekauft als meine eigene Oma verstorben ist und ich meinem Sohn, damals vier Jahre alt, erklären mußte, warum seine geliebte TikTak-Oma nicht mehr da ist. Ich finde das Buch hat ihm sehr nahe gebracht, was ich ihm vorher schon versucht habe zu erklären.Die Autorin Isabel Abedi findet hier die richtigen und kindgerechten Worte um dieses schwierige Thema auch den Jüngsten unter uns nahe zu bringen.Besonders gefällt mir, dass mehrere Wege aufgezeigt werden, was mit unserer Seele nach dem Tod passieren kann, denn auch wir wissen nicht wirklich was passiert. Und so kann die kindliche Phantasie sich den besten, für sie passenden Weg suchen.Auch die Umsetzung des Themas mit den Tieren ist super gelungen, denn Kinder kommen mit der Darstellung eines heiklen Themas mit nicht menschlichen Handlungsträgern oft besser zurecht.Sehr schön sind auch die Illustrationen im Buch, die von Miriam Cordes gezeichnet wurden.Fazit: Für mich ein gelungenes Werk um in einer so schwierigen Zeit, wenn man einen geliebten Menschen verliert, auch den Kleinen einen guten Weg aufzuzeigen, um mit ihren Gedanken und Gefühlen ins Reine zu kommen.
Das Buch "Abschied von Opa Elefant" habe ich für meine beiden Söhne (fast 3 und gerade 6 Jahre alt) gekauft, da wir zuletzt gehäuft das Thema "Tod und Sterben" in der Familie hatten und auch in nächster Zeit wieder absehbar ist.Ich habe mir das Buch zuerst alleine durchgelesen und finde es wirklich schön und liebevoll geschrieben. Auf jeder Doppelseite äußert eines der Elefantenkinder eine Version des "Was kommt danach". Ob Wiedergeburt, Auferstehung, Nichts (allerdings schöner formuliert) usw. Auch die Illustrationen sind groß, farbig und kindgerecht. Die Autoren beziehen aber keine Stellung, sondern lassen die Möglichkeiten einfach nebeneinander stehen mit der abschließenden Feststellung, dass man es nicht weiß. Dabei bleibt es aber nicht, sondern es wird am Schluss die Zukunft in den Vordergrund gestellt. Das, was vom Verstorbenen bleibt. Das gefällt mir sehr gut.Ein paar Mal habe ich in anderen Rezensionen die Kritik gelesen, dass auch das Thema "Hölle" angesprochen wird. Ich finde das vollkommen in Ordnung, da Kinder, ganz gleich welcher Glaubensrichtung sie selbst angehören, früher oder später mit diesem Schlagwort konfrontiert werden. Auch die Hölle wird nur als eine Möglichkeit aufgezeigt ohne dass sie als als richtige oder falsche Vorstellung beschrieben wird. Ein solches Buch schaut man sich in der Regel ja mit seinen Kindern gemeinsam an und dann kann man nach seinem Gusto Stellung dazu beziehen oder Fragen zu diesem Thema beantworten.Überhaupt sehen Kinder in der Regel solche einfachen Beschreibungen eher weniger beängstigend, es kommt darauf an, wie man den Begriff dann mit Leben füllt (so meine Erfahrung).Mein Fazit darum: Erstaunlich gut und gar nicht so kompliziert oder konstruiert wie Bücher zu ernsten "Erwachsenenthemen" oft sind.Darum 5 von 5 Sternen.
Habe das Buch für meine 3jährige Leseratte gekauft und es hat seinen Zweck erfüllt. Sehr einfühlsam wird der Verlust eines Freundes "Opa Elefant" beschrieben und jeder kleine Elefant denkt sich eine andere Möglichkeit aus, wenn Opa stirbt. Das finde ich am besten daran, dass der Fantasie freien Lauf gelassen wird und nicht eine Variante vorgegeben ist, was nach dem Tod kommt. Jedoch macht Opa Elefant auch unmissverständlich klar, dass er nach dem Tod nicht mehr mit den Elefanten spielen kann. " Niemand weiß genau, was passiert, wenn man stirbt. Das muss jeder für sich alleine erleben und das ist das Besondere daran." {...} "Dann kommst du wirklich nicht zurück und spielst mit uns?" "Nein", sagte der Großvater. "Spielen werde ich nicht mehr mit euch können. Wenn ich gestorben bin, werde ich auf eine andere Weise bei euch sein."Sehr einfühlsam, teilweise sehr traurig und doch genau richtig für kleine Kinder.