Auf gute Nachbarschaft! Warum das Zusammenleben manchmal gar nicht so einfach ist Es gibt
vieles im Leben das wir (mehr oder weniger) frei wählen können: den Freundeskreis den
Arbeitsplatz den Wohnort. Manche Gemeinschaften müssen wir jedoch nehmen wie sie kommen: So
können wir uns weder unsere Familie noch unsere Nachbarn aussuchen. Warum dies nicht nur zum
viel beschworenen idyllischen Zusammengehörigkeitsgefühl führt und welche Spannungen erzwungene
soziale Beziehungen hervorrufen können: Davon handelt dieser spannende Essayband von Bernd
Imgrund. Zwischen Nähe und Distanz: Wie funktioniert ein gutes Zusammenleben mit den Menschen
von nebenan? Von der Antike bis heute: Verfeindete Nachbarorte und verschworene
Dorfgemeinschaften - eine Kulturgeschichte Ist die Digitalisierung das Ende der Nachbarschaft?
Wie das Internet die sozialen Beziehungen verändert Dorf versus Stadt Alteingesessene versus
Zugezogene: Spaltung der Gesellschaft? Gesellschaft und Gemeinschaft: Solidarität unter
Nachbarn und ihre Bedeutung für das Gemeinwesen Nahe und ferne Nachbarn: Zwischen Sympathie
und Abgrenzung Das Netzwerk Nachbarschaft in all seinen Facetten ist das Thema dieses Buches.
Es beleuchtet ein Stück Sozialgeschichte das jeder von uns aus eigener Erfahrung kennt: Wer
hat nicht schon einmal mit seinem direkten Nachbarn gestritten oder sich über die Bewohner des
angrenzenden Viertels lustig gemacht? Doch es sind keineswegs nur negative Aspekte die
nachbarschaftliche Verhältnisse prägen. Der Stolz auf den eigenen Kiez die Hilfe innerhalb
einer Dorfgemeinschaft: Die vielen Vorteile einer sozialen Gemeinschaft ihre Bedeutung und
ihre Darstellung in Kunst und Literatur haben ebenfalls Eingang in dieses Lesebuch gefunden.
Ein hintersinniges Geschenk für den Lieblingsnachbarn oder eine aufschlussreiche Lektüre wenn
es im Haus nebenan mal wieder drunter und drüber geht: Bernd Imgrund ist einem Phänomen auf den
Grund gegangen das uns alle angeht!