Menschen handeln und dieses Handeln kann darf und muss verantwortet werden. Dies ist das
Leitmotiv von Semitismus als einer Kultur der Praxis. Es geht um das Handeln in einer Welt in
der Menschen vor große Herausforderungen gestellt sind: die Zeit aber auch schlicht sich
selbst zu verstehen - und zu gestalten. Vor dem Hintergrund des anthropologischen Motivs der
Entfremdung (von sich selbst vom Anderen von der Natur) wird die Wahrung von Rechtssicherheit
Sozialstandards und Kultkritik zur Grundlage für eine lebensbejahende Alltagsgestaltung. Daraus
resultiert auch eine Grundlegung der Demokratie als bestmögliches Arrangement von
Vorläufigkeit.