Page wird im Alter von 5 Jahren von ihrer Mutter verlassen und wächst mit ihrem Vater, dem Erfinder, alleine auf. Mit 18 will sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen und verlässt ihren Heimatort um weit weg neu anzufangen. Sie lernt den Medizinstudenten Nicholas kennen, der ihr ziemlich schnell einen Heiratsantrag macht. Alles scheint perfekt, bis Page schwanger wird. Wie kann man eine gute Mutter sein, wenn man selbst keine Mutter hatte? Ist man dazu verdammt genauso zu werden wie seine Mutter? Als die Zweifel überwiegen verlässt Page ihren Sohn und Mann und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter. Was jedoch nicht ohne Folgen bleibt._____________________________________________________________Ich bin ein totaler Jodi Picoult Fan, doch mit diesem Buch hatte ich meine Schwierigkeiten. Es ist, wie alle ihre Bücher gut geschrieben, allerding konnte ich mich einfach nicht mit Page anfreunden und ihre Handlungen nachvollziehen. Wie kann man, wenn man weiß wie schmerzhaft es ist von der eigenen Mutter verlassen zu werden, und zudem Angst hat so zu werden wie die eigene Mutter, sein 3 Monate altes Baby verlassen?Trotzdem bleibt das Buch wieder mal spannend bis zum Schluss. Das Buch ist nicht schlecht, aber auch nicht das Beste von Jodi Picoult.Jodi Picoult ist es aber wieder gelungen ein Thema anzusprechen, über das selten geredet oder geschrieben wird, und über das man sich noch nicht viele Gedanken gemacht hat.
Ich würde mich als großen Jodi Picoult Fan bezeichnen, all ihre Bücher haben mich gefesselt und ich habe sie in kürzester Zeit durchgelesen. Dieses hier allerdings hat mich maßlos enttäuscht. Wer Jodi Picoult kennt, weiß, dass sie immer aus den Perspektiven aller Protagonisten schreibt. Hier allerdings geht es nur um die Sicht von Paige und Nicholas. Wie einige schon vor mir geschrieben haben, wird das Buch zum Ende hin sehr unrealistisch und ist alles in allem sehr sehr langatmig. Dass man als junge Mutter kurz nach der Geburt überfordert ist, denke ich, ist normal. Aber dann sang- und klanglos zu verschwinden, um auf aberwitzige und dann doch relaiv schnelle Art und Weise ( immerhin war die Mutter 20 Jahre weg und plötzlich wird sie auf einer einsamen Pferde Farm gefunden?!?) die eigene Mutter, die einen selber mit 5 Jahren verließ, zu finden, wird dann doch sehr schnell, wie schon gesagt, aberwitzig. Die negative Entwicklung Nicholas` findet auch eher im mittleren bis hinteren Teil des Buches statt, sodass man sich schon fragt, ob Paige dieses nicht schon vor ihrer Flucht gemerkt hat. Auch das Ende überzeugte mich nicht, es bleiben zu viele Fragen offen ( Künstler Karriere? Gesundheit des Kindes? Entwicklung des Paares?)...Glücklicherweise habe ich dieses Buch ( obwohl es, wie geschrieben wurde, schon so alt ist) erst jetzt als letztes meiner Sammlung gelesen. Wäre dies mein erstes Buch von Jodi Picoult gewesen, hätte ich alle anderen, wirklich Topp- Bücher, von ihr sicherlich nicht mehr gelesen.