Ich mag die Krimis von Nina Ohlandt sehr. Besonders aber die mit dem Hauptakteur John Benthien. Die Krimis sind gut geschrieben, spannend - insgesamt gut und flüssig zu lesen. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen des Chefs Benthien zu seinen Mitarbeitern sind sehr gut dargestellt. Obwohl verschiedene Charaktere zusammenarbeiten, hält Benthien sein Team zusamnen und steht als Vorgesetzter hinter seinen Leuten. Das gefällt mir sehr gut. Nur der "Störenfried" Smythe-Fluege passt nicht ins Team, aber der ist ja bald wieder weg.
Ein toller, packender Krimi. Da ich auch ein DDR Kind bin, kommen viele Erinnerungen wieder hoch.Sehr gut geschrieben und kann ich nur weiterempfehlen.
Grundsätzlich stimme ich mit den bisherigen Rezensionen im Großen und Ganzen überein. Ich habe bisher alle Bücher der Reihe um den sympatischen Hauptkommissar John Benthien gelesen und für gut befunden. Allerdings hat mich einiges an den "Tagebuch"-Abschnitten gestört. Neben der unterschiedlichen Schriftgröße vor allem auch das sogenannte "Wording". Ein Teenager Anfang der 60er in der DDR hat eher nicht das Wort "Sister" gebraucht. Selbst "Broiler" waren zu dieser Zeit in der DDR noch nahezu unbekannt, zumindest nicht im allgemeinen Wortschatz weit verbreitet. Das gilt auch für das Wort "grenzdebil", welches erst deutlich später Verwendung fand. Hier hätte etwas mehr Recherche gut getan.Was mich auch an der Reihe stört ist, dass oft einer der Akteure aus dem Umfeld der Ermittler in irgend einer Art und Weise betroffen ist. Ok, gehört vielleicht zum "Spannungsbogen", aber es fällt inzwischen auf. Abgesehen davon: Lesenswert für alle Krimi-Fans.