Matthias Falk, Stammhörern von Was ist Was könnte sein Name ein Begriff sein, hat zwischen Folge 1-50 (in einzelner Zählung, pro Datenträger ja immer zwei Folgen) insgesamt 43 Episoden beigesteuert und das war ohne Wenn und Aber für mich DIE Zeit, in der man die Serie unbegrenzt genießen konnte, in der Theo und Tess vollkommen normal miteinander redeten und dieses kindliche Getue überhaupt nicht vertreten war.Wo ist das hin? Der jetzige Autor Dr. Manfred Baur haut in jede Folge Dialoge zum Fremdschämen rein. Selten sitzt der Humor, Tess ist jetzt viel nerviger als zu der Zeit, als sie noch öfter am Singen war durch ihre völlig kindliche Art und Theo wird ungefragt zum reinen Wikipedia-Lexikon, der Begriffe - ablesend - erläutert.Und jetzt wird mal wieder eine alte Episode recycelt, eine Folge, die bereits vertont worden ist (bei Tessloff Folge 37), anstatt dass man sich endlich mal um die noch unvertonten Buchvorlagen kümmert. Davon gibts noch etwa 35 Stück!Jetzt fragt man sich natürlich, ob einem dann nicht wieder dasselbe erzählt wird, wie in „Bienen, Wespen und Ameisen“. Hier kann ich aber Entwarnung geben, die Informationen sind jetzt sehr viel vertiefender.Die erste Folge - Bienen - habe ich nur durchgehalten, weil der Informationsgehalt wirklich zu loben ist und ich vieles Interessantes erfahren habe. Aber allein die Tatsache, dass mir jetzt die Erzählerpassagen wichtiger sind als die Dialoge zeigt mir, wie sehr die Serie den Bach runtergegangen ist. Ich will Matthias Falk zurück...Die zweite Episode - Ameisen - habe ich schon kurz nach Beginn unterbrochen und das Weiterhören auf später verschoben. Ein Später hat es bis jetzt nicht gegeben. Tessloff tut sich mit dem neuen Serienstil keinen Gefallen und wenn man auch demnächst nicht reagiert, werde ich nur noch bei Themen zugreifen, die mich wirklich interessieren.Es gibt 2 Sterne für die vertiefenden Infos in der Bienen-Folge und einen für die Liebe zu den (alten) Folgen der Serie.