Vor einigen Tagen habe ich mir "Raw Soul Food" bestellt und muss zugeben, dass ich vor dem Kauf sehr skeptisch war. Was die Rohkost-Küche angeht, habe ich mir bisher lieber Bücher von bevorzugt amerikanischen Autoren gekauft, da ich sie kreativer und trotzdem alltagstauglicher fand als jene im deutschsprachigen Raum (z.B. Judita Wignalls "Raw & simple"). Aufgrund der guten Bewertungen habe ich mich dann doch zum Kauf entschlossen und es keinenfalls bereut.Julia Lechner und Anton Teichmann bieten hier ein informatives, handliches und wunderschönes Rohkost-Buch mit wirklich alltagstauglichen, bezahlbaren und vor allem leckeren Rezepten, an dem es an nichts fehlt.+ Übersichtliches Register+ Leseband+ Sehr informative Kurzkapitel, die unter dem Begriff "Rohkost Extended" immer wieder im Buch auftauchen, z.B. zum Thema: Öle und Fette, Salz, Eiweiß, Sport, Superfoods usw. und somit ein ellenlanges Einleitkapitel überflüssig machen+ Farb-Fotos zu jedem Gericht+ Hochwertiges Papier+ Richtig tolle Tipps zu einigen Rezepten, z.B. in Form von AbwandlungenAufgeteilt ist das Buch in die Kapitel:+ Salate+ Rohkost to go+ Hauptgerichte+ Fruit Love+ Torten, Kuchen und Pralinen+ Desserts+ Smoothies, Shakes und CocktailsBevor es mit den Rezepten los geht, startet das Buch mit einem knappen wie ausreichenden Allgemeinteil zur Rohkost, so dass sich dieses Buch sowohl für Rohkost-Anhänger wie Fortgeschrittene eignet. Eine Tabelle zeigt übersichtlich alle Einweich- wie Keimzeiten von Nüssen und Samen. Die Autoren setzen also keinerlei Vorkenntnisse voraus, was mir sehr gut gefällt. Obwohl ich sehr viele Rohkost-Bücher besitze, konnte selbst ich noch einiges Neues dazulernen.Die Rezepte sind meistens für 2 Personen ausgelegt und lassen sich somit leicht verdoppeln oder halbieren. Selbst in Bio-Qualität sind die Zutaten bezahlbar. Nur für wenige Gerichte wird ein Dörrofen benötigt. Auch sind die Portionen sättigend und abwechslungsreich und keine Gourmet-Hunger-Häufchen, wie man sie in einigen Rohkost-Büchern leider vorfindet. Auch wenn einige Rezepte natürlich bekannt sind, wie z.B. Tomatensuppe, Sushi Maki oder Chili, so bietet das Buch dennoch eine große Auswahl an neuen Ideen und Inspirationen.Mein absolutes Highlight allerdings war das leider viel zu kurze Kapitel "Fruit Love", wo die Autoren auf eine fettreduzierte, kohlenhydratreiche Kost eingehen. Mein erster Gedanke war: "Endlich!" Denn ich suche schon lange nach veganen Kochbüchern, die mehr den High-Carb Lifestyle verfolgen sowie Rohkostbücher, die weniger nusslastig sind. Leider hatte dieses Kapitel nur 7 Rezepte, weshalb ich mich über ein weiteres Buch freuen würde, das mehr in dieser Richtung bietet und evtl. auch Tagesmenüs vorschlägt. Dennoch muss ich sagen, dass auch die anderen Rezepte im Vergleich zu anderen Büchern wesentlich fettärmer sind oder sich zumindest leicht umwandeln lassen. Dafür ein klares Lob!Ein hoher Fett- und Nussanteil findet sich hingegen bei den Desserts, was ich jedoch nicht schlimm finde, da es sich schließlich um gesunde Fette handelt und Süßspeisen in diesem Sinne eben eine Sünde bleiben ;) Über fettarme, alltäglichere Rohkost-Desserts hätte ich mich jedoch auch gefreut und hoffe weiterhin auf so ein Buch in naher Zukunft. Das "Tirawmisu" werde ich an Weihnachten auf jeden Fall einmal testen :-)"Raw Soul Food" ist definitiv ein Must-Have für jeden Rohköstler, vor allem jedoch auch Menschen, die einmal in die Rohkost hineinschnuppern wollen, ohne sich gleich teure Geräte anschaffen zu müssen. Ich liebe dieses Buch und spreche eine klare Kaufempfehlung aus!
Als ich vor ein paar Wochen im Veganz war, bin ich durch Zufall auf eine Visitenkarte von Raw Soul Food gestoßen. Eine Woche später habe ich die Website aufgerufen und durch Zufall das Rezept des Paradise Cake entdeckt. Die Aufmachung und die Zutaten haben mich so angefixt, dass ich das Buch gleich bestellt habe.Ich habe es nun seit zwei Wochen und in der Zwischenzeit habe ich schon 2x den Paradise Cake und 2x das TiRawmisu gemacht. Ich bin jedes Mal begeistert, wie lecker das schmeckt. Auch nach dem Senfdressing bin ich süchtig und produziere das jetzt schon auf Vorrat.Ich finde es ist ein wunderbares Buch mit tollen Rezepten und in schöner Aufmachung. Die Rezepte empfinde ich als leicht und bis auf die Tomatensuppe sah auch alles so aus wie im Buch. Bei der Tomatensuppe hatte ich zu viel Zucchini, weswegen sie eher grün als rot war. :DDie Buch kann ich wirklich wärmstens empfehlen, besonders als Einstieg in das Thema Rohkost.