Interkulturelle Konflikte erkunden einschätzen vermeiden Die Mitarbeiter in Kommunen und
Behörden sind tagtäglich mit Menschen unterschiedlicher Nationalität konfrontiert. Das stellt
eine enorme Herausforderung dar und verlangt viel Einfühlungsvermögen. Kulturelle Sensibilität
als Fähigkeit mit Menschen anderer Herkunft angemessen umzugehen wird zu einer
Schlüsselkompetenz. Im Behördenalltag zeigt sich jedoch dass es hier noch viel zu lernen gibt
um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Warum braucht es ein wertschätzendes
Zusammenwirken? Was ist Kultur und wie beeinflusst sie unser Denken und Handeln? Wie
verwandeln sich kulturelle Unterschiede in interkulturelle Konflikte? Wie erkennt man die
eigene kulturelle Prägung? Welche Muster und Werte haben wir erinnerlicht? Was bedeutet
Fremdheit und wie gehen wir damit um? Wie gelingt eine wertschätzende Beziehung mit
Kulturfremden? Was bedeutet interkulturelles Aushandeln? Wie funktioniert ein Gespräch ein
gelingender Kontakt? Was sind kulturelle Grenzen und wie erkennt man sie? Wie können
Verwaltungen den Herausforderungen der Zuwanderung begegnen? Die Beantwortung dieser
Kernfragen schafft Klarheit vermeidet Fehldeutungen fördert das Verständnis und baut
Handlungsfähigkeiten aus. Der Inhalt der Arbeitshilfe Von fremd zu bekannt - Aufbau
interkultureller Kompetenz in der Verwaltung orientiert sich am Praxisalltag. Jedes Kapitel
befasst sich mit einer Person aus der Verwaltung die sich in einer unklaren interkulturellen
Situation befindet und zeigt wie diese bewältigt werden kann. Checklisten und praktische
Übungen laden ein sich im Selbsttest mit den jeweiligen Problemen auseinanderzusetzen.