Nach dem Mord an Fernando Garrido Generalsekretär der Kommunistischen Partei Spaniens während
der Sitzung des Zentralkomitees ist ganz Spanien in Aufruhr. Dabei erholt sich das Land gerade
erst vom Franco-Regime und manch einer fürchtet bereits einen neuen Bürgerkrieg. Auch
Privatdetektiv und Feinschmecker Pepe Carvalho bereitet sich auf das Schlimmste vor und legt
sicherheitshalber Lebensmittelvorräte an. Doch dann holt ihn seine eigene kommunistische
Vergangenheit ein denn die Partei beauftragt ihn den spektakulären Mord in Madrid diskret
aufzuklären. In der Hauptstadt begegnet Carvalho einer Vielzahl von politischen Intrigen und
alten Bekannten die ihn misstrauisch beäugen. Am meisten aber quält ihn die Frage: Wo zum
Teufel soll man in Madrid essen gehen? Auch dieser Fall des misanthropischen Privatdetektivs
Pepe Carvalho erscheint in einer sorgfältigen Neubearbeitung die Manuel Vázquez Montalbáns
unverwechselbare und bissige Beschreibungen eindrücklicher denn je ins Deutsche überträgt.