Nur wenige sorgfältig gewählte Worte benötigt Milena Michiko FlaSar um ihre Figuren zum Leben
zu erwecken nur wenige Szenen um ganze Schicksale zu erzählen. Ein junger Mann verlässt sein
Zimmer in dem er offenbar lange Zeit eingeschlossen war tastet sich durch eine fremde Welt.
Eine Bank im Park wird ihm Zuflucht und Behausung dort öffnet er die Augen beginnt zu
sprechen und teilt mit einem wildfremden Menschen seine Erinnerungen. Der andere ist viele
Jahre älter ein im Büro angestellter Salaryman wie Tausende. Er erzählt seinerseits über Tage
und Wochen hinweg Szenen eines Lebens voller Furcht und Ohnmacht Hoffnung und Glück. Beide
sind Außenseiter die dem Leistungsdruck nicht standhalten die allein in der Verweigerung
aktiv werden. Aus der Erfahrung dass Zuneigung in Nahrung verpackt Trauer im Lachen verborgen
werden kann und Freundschaften möglich sind stärken sie sich für einen endgültigen Abschied
und einen Anfang.