An ihrer Geschichte sind sowohl Medienkonzerne NGOs und Regierungen als auch private
Nutzerinnen und Nutzer und soziale Gruppen beteiligt. Im Spannungsfeld rivalisierender
Interessen werden Emojis ideologisch aufgeladen und politisiert. Die einen knüpfen an sie die
Hoffnung einer weltweiten Verständigungsform die anderen fürchten einen Sprach- und
Zivilisationsverfall. Mit Fokus auf Möglichkeiten und Grenzen von Emojis in lokalen und
globalen Kontexten diskutiert Gala Rebane ihr Zukunftspotenzial als Kommunikationsmittel.