Fesselnd geschrieben, bis zum Schluss. Stück für Stück offenbart das Buch die düsteren Geheimnisse einer Familie bzw. Wohngemeinschaft. Von den Verhältnissen einer vermögenden Familie bis zur tragischen Entwicklung in einen beklemmenden Abgrund, in dem vier Kinder wie vom Erdboden verschwunden zu scheinen. Erzählt wie die Geschichte auf 3 Ebenen, die sich während des Lesens wie ein Puzzle zusammen fügen.Absolut lesenswert!!!
Eigentlich mag ich Lisa Jewell, deren Romane mich schon seit vielen Jahren begleiten. Es waren richtig gute Storys darunter, es waren einige mittelmäßige dabei, und es gab auch immer mal wieder regelrechte Enttäuschungen."Was damals geschah" zählt zur letzten Kategorie. Lisa Jewell schreibt hier schlicht Schrott, das ist ohne Tiefe, ohne Empathie erzählt, als habe es ein Roboter verfasst.Es werden kaum Emotionen der Protagonisten erfasst, letztlich werden immer nur Handlungen, Äußerlichkeiten beschrieben oder Feststellungen gemacht, alles wirkt lieblos, teilweise auch wirr und unlogisch, und ich persönlich musste mich immer neu orientieren, wer jetzt mit wem verwandt ist und wie sich diese Verwandtschaft genau verhält. Wer ist wessen Bruder? Wer ist wessen Schwester? Man blickt da nicht durch, ich bin auch mehrmals über diesem Buch eingenickt, weil das alles so öde war, und weil diese Leute alle so ähnlich und blass beschrieben sind, es ist letztlich wurscht, wer was macht oder mit wem verwandt ist, weil dieser ganze Plot einfach völlig blödsinnig ist.Da werden Morde im Handumdrehen begangen, dass es eine wahre Freude ist, letztlich hat in diesem Roman fast jedeR jemanden auf dem Gewissen, was aber nichts macht, weil die Polizei ohnehin nie gescheit ermittelt; da wird eine Leiche von ein paar Halbwüchsigen mal eben so in einem Kamin versteckt, und über 20 Jahre später wird die Mumie aus dem Kamin gezogen, die klapprigen Knochen werden entsorgt, und keiner merkt was. Die Polizei ist sogar so doof, dass sie offenbar, auch wenn sie drei tote Leute in einem merkwürdigen Haus findet und überdies mehrere Teenager vermisst werden, dieses Haus nicht richtig inspiziert und deswegen auch den geheimen Zugang nicht findet.Also, sowas Bescheuertes hab ich echt schon lange nicht mehr gelesen.Das Buch ist grottenschlecht. Anders kann man es nicht sagen. Von den vielen Grammatik- und Rechtschreibfehlern rede ich erst gar nicht.Ein grauenhaftes Werk einer an sich wirklich begabten Autorin, die aber offenbar von ihrem Verlag als Fließbandromanschreiberin missbraucht wird, kündigt sie doch in ihrer Danksagung bereits den nächsten Roman an.Ich weiß nicht, ob ich den lesen möchte!