Eine Wasserleich in der Spremberger Talsperre und eine Entführung sind der Einstieg in den 10. Lausitzkrimi von Franziska Steinhauer. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Ertrunkenen um keinen Badeunfall, sondern ein Gewaltverbrechen handelt. Das Opfer, ein überregional bekannter Maler, hatte, wie die Ermittlungen ergeben, jede Menge Feinde. Hauptkommissar Nachtigall und sein Team stehen vor erheblichen Herausforderungen, zumal es im engsten Umfeld des Künstlers einen weiteren Mord gibt.Die Cottbuser Autorin hat es auch diesmal geschafft Psychologie, Lokalkolorit, Forensik unf Humor zu einer Einheit zu verbinden. Besonderen Spaß haben mir diesmal die Nebenhandlungen gemacht um Ulf und Ulla in ihren Sex-tainment-Camp und die Beziehungsprobleme von Kommissar Nachtigall.Die Lösung des Falles ist völlig überraschend. Es ist verblüffend, wie die Autorin die verschiedenen Stränge der Handlung am Ende verbindet.Ein toller Krimi, der mir viel Spaß gemacht hat. Empfehlenswert ohne jede Einschränkung !
Vor der Talsperre Spremberg treibt eine Leiche.Es handelt sich um den Cottbuser Künstler Gernot Gausch.Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass es sich nicht um einen Badeunfall handelt.Der Maler ertrank auf Grund durch Einnahme von Gift.Wer hat ihn auf dem Gewissen?Die Mordkommission Cottbus findet heraus, daß der Exzentriker mehr Feinde als Freunde hatte, mit den unterschiedlichsten Motiven.Selbst seine Eltern sind nicht betrübt über seinen Tod.Der Team um Nachtigall wir alles abverlangt.Der Anfang des Buches ist vielversprechend. Dann aber, beginnt die Handlung vor sich hin zu plätschern.Ich habe gelesen und gelesen und hatte irgendwie ständig das Gefühl, das habe ich vor ein paar Seiten schon einmal gelesen. Ich kam mir vor, wie in einer Endlosschleife. So als ob man auf der Stelle tritt. Nichts ging voran.Die Hauptprotagonisten kamen dieses Mal auch zu kurz. Ich hätte gerne mehr Privates von Nachtigall und seinem Kollegen Michael gelesen.Ich denke für jemanden, der die die anderen Bücher aus der Serie nicht kennt, wird es dadurch ein wenig schwer, sich zurechtzufinden.Es werden Themen angeschnitten, zu denen man Hintergrundwissen braucht.Ab dem letzten Drittel nimmt das Buch dann endlich an Fahrt auf und es kommt zu einem leichten Spannungsgefühl.Aber richtig rausreißen konnte dies es für mich auch nicht mehr.Ich fand das Buch nur Mittelmaß.Wer, wie ich, ein Fan der Serie ist, sollte es aber schon lesen und darauf hoffen, daß das nächste besser wird.Für dieses Buch vergebe ich schlechte 3 Sterne