Man braucht nicht viele Punkte zu beachten, um bessere Fotos zu machen. Nach einer kurzen Einführung schafft es „Fotografieren lernen – Die 25-Tage-Challenge“, das tatsächlich auch mit 25 Ansätzen & Übungen (perfekt, um Tag für Tage etwas zu machen).Nach einer kurzen Zusammenfassung der nachfolgenden Inhalte (quasi als dauerhafte Erinnerungshilfe), geht es auf nur zwei Karten um die drei grundlegenden Dinge, die man an der Kamera beeinflussen kann: Blende, ISO (Lichtempfindlichkeit) und Belichtungszeit. Anschließend geht’s in 25 kleinen Übersichten (perfekt für einen Tag pro Karte) um einen kleinen Aspekt, der Fotos besser machen kann, wobei das letzte Kapitel mit „Schwarz-Weiß-Fotografie“ abschließt.Letzteres passt nicht so gut zu den anderen Punkten, ergibt aber durchaus Sinn. Die Kapitel selber sind super konzentriert geschrieben, haben alle relevanten Informationen parat und bieten einen guten Einstieg. Natürlich hätte man noch viel mehr in die Tiefe gehen können, aber dann ist es auch am Ende nicht mehr so kompakt und 80% des Potentials kann man durch die Karten sicher erreichen. Wer am Ende mehr will, der findet zu jedem der Kapitel auch mehrere Bücher, die sich ausschließlich auf diesen Aspekt fokussieren. Das ist dann natürlich auch mit Aufwand und Arbeit verbunden und hat nichts mehr mit dem Einstieg zu tun. Entsprechend ist gerade am Anfang diese kleine Hilfe wirklich Gold wert und macht das schöne Hobby viel zugänglicher.
Bin mit dem Buch sehr zufrieden. Es ist wirklich verständlich geschrieben und auch gut zu lesen.Bin bisher mit meinen Bilder per Vollautomatik zufrieden gewesen. Stelle jetzt aber fest, dass man selber noch einiges herausholen kann, wenn das nutzt was einem die Kamera sonst noch anbietet