Antoine macht Mittagspause in seinen Lieblingscafé, aber was muss er sehen! Sein Platz ist besetzt und als diese Person die Zeitung weg legt, bekommt er einen Schock, denn dort sitzt sie, die Frau seines Lebens. Aber wie spricht man sie an? Und was will sie mit dem Kerl der gerade kommt, als er sie ansprechen will? Antoine ist verzweifelt und bettelt um ein Wunder und es passiert in Form von einer Karte, die sie ihn in die Hand drückt, mit ihren Vornamen, einer Telefonnummer und einer kleinen Nachricht. Der Tag ist gerettet, jetzt muss er sie nur noch anrufen. Antoine beschließt die Zeit bis dahin mit einen Spaziergang zu überbrücken und geht in einen Park spazieren und holt diese Karte hervor um sich daran noch mehr zu erfreuen. Aber wie das Schicksal manchmal so spielt und man auf der einen Seite so glücklich ist, kann man im nächsten Moment sein Unglück kaum ertragen. Denn eine Taube kackt auf seine Karte und macht die Telefonnummer fasst unleserlich. Die letzte Ziffer ist und bleibt unlesbar, aber er gibt nicht auf, denn jetzt hat er zehn Versuche um doch noch seine Traumfrau zu finden. Antoine‘s Odysee beginnt und seine Gefühlswelt macht eine Achterbahnfahrt mit allen Höhen und Tiefen mit. Wird er sie wieder finden?Genau so stelle ich mir eine französische Liebesgeschichte vor und ich kann nur sagen, ich will mehr davon. Ich kann das gerade gar nicht in Worte fassen, aber ich bin richtig begeistert und total verzaubert von diesem kleinem Buch. Allein wie Nicolas Barreau die Geschichte aufgebaut hat und was man so alles erleben kann, wenn man zehn mal telefonieren muss, war einfach wunderbar beschrieben. Dieses Chaos an Gefühlen, diese Hoch‘s und Tief`s waren so spürbar und was habe ich mit den armen Antoine mitgelitten.Überhaupt ist ihn mit Antoine eine sympathischer Figur gelungen, der zu seinem Einsatz zu großen Gefühlen steht und mit seinen Lebenserfahrungen den Leser oft zum schmunzeln bringt. Überhaupt sind die Figuren alle gut ausgewählt und sehr sympathisch. Überraschende Wenden finden sich hier und verrückte Begegnungen dort, man fiebert ja so mit. Dabei streift er durch das wunderbare Paris und dieses Flair ist so gut eingefangen, das ich oft neben Antoine gestanden habe und dachte oh ja genau so sieht es dort aus und ich möchte wieder hin. Einfach malerisch. Verträumt. Bezaubernd. Zum verlieben schön.Das wird nicht mein letzter Barreau sein und ich freue mich schon auf den Nächsten. Denn ein Autor, der die Liebe so toll einfängt, muss in meinem Regal stehen. Falls die Gerüchte stimmen und es handelt sich um ein Pseudonyme einer Autorin, ist mir das auch egal...
Antoine verbringt seine Mittagspause in einem Pariser Cafe und erblickt dort eine hübsche Blondine. Sofort ist ihm klar: Das ist die Frau seines Lebens! Allerdings ist sie in männlicher Gesellschaft - Antoine ist deshalb verunsichert. Trotzdem beginnt er aus der Ferne mit ihr zu flirten. Als sie mit ihrer Begleitung das Cafe verlässt, lässt sie einen Zettel auf seinen Tisch fallen. Darauf hat die Unbekannte ihre Telefonnummer notiert und die Bitte, dass er sie doch um 15 Uhr anrufen möge. Ihr Name ist Isabelle.Antoine ist überglücklich und lässt sich auf einer Parkbank nieder. Abgelenkt von einem kleinen Mädchen merkt er nicht, wie ein Vogel seine Notdurft auf dem Kärtchen verrichtet. Die letzte Ziffer der Nummer ist deshalb nicht mehr leserlich. Er ärgert sich und könnte die Welt verfluchen, beschließt dann aber, einfach alle 10 möglichen Nummern anzurufen. Das dies allerdings schwerer ist als gedacht und es schon lange nach 15 Uhr ist, wird Antoine immer mehr bewusst...Fazit:Eine nette, kurzweilige Geschichte, die einen Zeitrahmen von 24 Stunden umfasst. Antoine ist ein wenig verrückt, romantisch und vielleicht auch ein wenig arg naiv. Außerdem neigt er zur Hysterie. Aber genau das macht ihn aus.Länger als 140 Seiten hätte dieses Buch auch nicht sein sollen. Die Geschichte wird in meinen Augen an manchen Stellen eh schon etwas in die Länge gezogen.
"Erst hatte ich es nicht geschafft, die Frau meines Lebens rechtzeitig anzusprechen. Das war schon unverzeihlich genug. Dann hatte ich unverdienterweise ihre Telefonnummer bekommen und so schlecht darauf aufgepaßt, daß ein Vogel darauf scheißen konnte." (S. 23)So beginnt die Odyssee von Antoine, einem Buchhändler aus Paris. In einem Pariser Cafe bekommt er die Telefonnummer einer hübschen Unbekannte zugesteckt. Für Antoine ist es Liebe auf den ersten Blick! Er muß die Unbekannte wiedersehen. Doch da ein Vogel die Telefonnummer verunglimpflicht, startet eine Art Schnitzeljagd auf der Suche nach D-E-R Frau. Wird Antoine die Frau seines Lebens wieder finden?24 Stunden begleiten wir Antoine auf seiner Suche. Und es ist wirklich unterhaltsam. Wie er die Unbekannte im Cafe anhimmelt und so ziemlich alles falsch macht, was man falsch machen kann. Wie er sich danach auf die Suche nach der Unbekannten gibt und einen Schlag nach dem anderen einstecken muß. Dies alles ist sehr flott beschrieben, die Sprache ist sehr angenehm.Was mir sehr gefallen hat, war der humorvolle Schreibstil. Was mußte ich an manchen Stellen einfach los lachen - herrlich!Die Idee dieses Buches fand ich sehr toll und ich habe mich unglaublich darauf gefreut das Buch zu lesen. Leider hat "Die Frau meines Lebens" nicht ganz meine Erwartungen halten können: Insgesamt bleibt das gesamte Buch etwas oberflächlich und hat für mich einfach nicht das gewisse Etwas, nicht den nötigen Biss. Auch einige Logikfehler sind vorhanden (so z.B. benötigt Antoine eine halbe Ewigkeit für seine Anrufe, die dann nur aus ein paar Sätzen bestehen?).Dennoch war es recht unterhaltsam und ein wirklich nettes Buch für Zwischendurch. Es entführt einen in das Pariser Flair und Antoine ist sympathisch, wenn auch etwas kopflos ;)FAZIT: Kurzweilige, leichte Literatur mit ein paar wirklich humorvollen Momenten. Genau das richtige Buch für Zwischendurch. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, denke allerdings dass mir das Buch nicht allzu lange in der Erinnerung bleiben wird, weil es einfach nett und nicht mehr war - und vergebe somit 3 Sterne.