wird möglich, wenn ich das Buch durchgearbeitet haben werde! Und das werde ich, ich habe bereits im 1. Kapitel voll angebissen und nun "Blut geleckt" .Ich spiele schon sehr lange Akustik-Gitarre und blieb bisher überwiegend auf dem "Lagerfeuer-Niveau" mangels Griffbrettkenntnis. Der Überblick reichte immer nur bis zum 5. Bund.Nun habe ich das Buch erst seit 3 Tagen, bin auch erst im 1. Kapitel. Aber das hat es bereits in sich. Es stellt ein System vor, dass es mir erlaubt, das gesamte Griffbrett durch Logik zu erschließen - ohne die Töne mühsam auswendig zu lernen (was ja eh nie funktioniert hat!).Nachdem man dann die Oktaven sicher und leicht durch 5 verschiedene immer gleiche Fingerpositionen findet, kann sich der Leser (und Übende!) in den nächsten Kapiteln mit Terzen, der Quinte, Dreiklängen und Arpeggien, Dreiklängen und Umkehrungen, Sekunden und Quarten, Hamonisation mit Dreiklängen, Sexten, Septimen und Vierklängen, Septimen-Akkorden, den Kirchentonarten, harmonisch und melodisch Moll sowie im 13. und letzten Kapiteln mit Vierklängen mit Optionen beschäftigen.Dazu gibt es reichlich Übungen, um die Theorie auf das Griffbrett zu übertragen und eine begleitende CD mit über 1 h Hörbeispielen/Play along. (mit E-Git., Bass und Schlagzeug eingespielt).Ich bin sehr überrascht, dass ich schon mit dem ersten halben Kapitel das Gefühl habe, als wäre mir ein Licht aufgegangen.Allen, denen es bisher so ging wir mir, kann ich das Buch nur sehr ans Herz legen. Frank Doll hat hier eine Literaturlücke geschlossen auf die ich wirklich 30 Jahre gewartet habe!Ich kann nur Dankeschön sagen und mich mit voller Punktzahl bedanken! Ein Buch, das Gitarren-Amateuren wie mir endlich die Akkorde und das Griffbrett verständlich macht! Egal ob Konzert-, Western oder E-Git....Coole Mugge!!! Danke!
Über den Inhalt und den didaktischen Aufbau des Buches habe ich mir, da ich schnell die Rückgabe beschlossen habe, nur einen groben Überblick verschafft. Ich respektiere die enorme Arbeit, die in der Entwicklung einer nicht alltäglichen Herangehensweise an das Thema Musiktheorie steckt. Es scheint gut strukturiert und sprachlich gut formuliert. Es fällt aber schnell auf, dass der Autor sich nicht durchgehend für das deutsche H oder das internationale B entschieden hat. Für Einsteiger ist dies sehr verwirrend.Mein Grund für die Rückgabe ist allerdings alleine das Layout des Buches. Es wirkt, als wäre ursprünglich ein A4-Format geplant und angelegt wurde. Skaliert auf die für einen Transport durchaus angenehme Größe (in der Mitte zwischen A5 und A4) sind die Schriftfonts viel zu klein. Schrift, TABs und Akkordsymbole sind klein und sehr dünn von der Strichstärke. Es versteht sich ja als Übungsbuch. Mit Instrument vor einem Noten- bzw. Buchständer wird es zur Zumutung.Schade, wenn so viel Arbeit so unglücklich präsentiert wird.