Ob füllig oder normalgewichtig ist keineswegs eine Entscheidung, die nur aus optischen Gründen getroffen werden sollte. Denn ?bergewicht hat zahlreiche Konsequenzen auf unseren Organismus. Was viele nicht wissen Das eingelagerte Fett ist metabolisch aktiv. Das hei?t, es produziert Botenstoffe, die unseren Stoffwechsel negativ beeinflussen. Hierunter zählen zum Beispiel sogenannte Entzündungsmediatoren. Diese Biomoleküle leiten Entzündungsreaktionen im Körper ein und sorgen dafür, dass die Entzündung bestehen bleibt. Eine solche chronische Inflammation kann zum Beispiel Erkrankungen wie Arteriosklerose fördern.
3. Ballaststoffe wirken sättigend
Auch das Hormon ?strogen wird von den Fettzellen produziert, was zu einer Imbalance des Hormonstoffwechsels führen kann und das Risiko für östrogenabhängige Karzinome erhöht. Wiederum andere körpereigenen Substanzen werden bei starkem ?bergewicht herunterreguliert. So beispielsweise der Botenstoff Adiponektin, der die Insulinsensitivität der Zellen erhöht und in Blutgefä?en entzündungshemmend wirkt. Auf lange Sicht gesehen kann ?bergewicht zur Entstehung eines TypIIDiabetes führen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen und eine Fettleber begünstigen.
4. Dem Muskelabbau entgegenwirken
Viele Produkte enthalten den Wirkstoff Orlistat. Hierbei handelt es sich um einen Fettblocker, der spezifische Verdauungsenzyme hemmt und so eine reduzierte Aufnahme von Nahrungsfett in die Fettzellen bewirkt. Neben reinen Fettblockern hält der Markt Fettbinder parat, zu denen beispielsweise der Hauptinhaltsstoff Polyglucosamin gehört. Es bindet die Nahrungsfette bei ihrer Passage durch den Verdauungstrakt, sodass sie über den Stuhl unverdaut ausgeschieden werden. Bei der Einnahme eines Fettbinders solltest Du Dir darüber bewusst sein, dass ein übelriechender Fettstuhl die Folge ist und auch die gesunden mehrfach ungesättigten Fette verlorengehen.
Abnehmprodukte —
Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Abnehmprodukte einfach erklärt.
Cholesterin (HDL und LDL)
Cholesterin, auch Cholesterol genannt, ist ein lebenswichtiger Bestandteil aller tierischen Zellen. Es wird von der Leber hergestellt und zusätzlich über die Nahrung aufgenommen. Die Aufgaben dieses Naturstoffes Er stabilisiert die Zellmembranen und ist Hilfsstoff beim Transport von Molekülen durch die Membran. Es ist in Fett löslich (lipophil) und in Wasser nicht löslich (hydrophob), und kann daher nur durch eine Bindung an Lipoproteine gebunden werden, die als Transportvehikel dienen. Die bekanntesten Lipoproteine sind HDL (High Density L.) und LDL (Low Density L.). Erhöhte LDL-Werte stehen im Zusammenhang mit der Entstehung verschiedener Krankheiten an Zellmembranen übermä?ig abgelagertes LDL-Cholesterin (Plaques) ist in diesem Zusammenhang schädlich. HDL kann Cholesterin aus dem Blut entfernen und Plaques für den Abbau zur Leber transportieren. Um sich Gesund zu ernähren, ist ein gutes Verhältnis von HDL zu LDL im Blut (LDL-/HDL-Quotient) anzustreben. Werte unter 3,5 gelten als in Ordnung. Faktoren, die diesen Wert negativ beeinflussen können, sind Bewegungsmangel, Rauchen, ?bergewicht, der Verzehr von Trans-Fettsäuren (industriell gehärtete Fette).
gesättigte Fettsäuren
Fettsäuren sind Bausteine von Fetten. Gemeinhin wird der übermä?ige Verzehr von gesättigten Fettsäuren als Risikofaktor gesehen. Es soll negative Auswirkungen auf den LDL-Cholesterinwert haben. Einige Studien weisen allerdings darauf hin, dass gesättigte Fettsäuren weniger Schadwirkung haben, als bislang angenommen. Sie sind in tierischen Fetten zu finden und liefern viel Energie. Die Bezeichnungen gesättigt und ungesättigt beziehen sich auf chemische Charakteristika Gesättigte Fettsäuren haben keine Doppelbindung zwischen Kohlenstoffatomen, ungesättigte hingegen schon.
ungesättigte Fettsäuren
Sie sind häufig Bestandteil pflanzlicher Fette. Sie gelten als gesundheitsförderlich in Bezug auf den Gesamtcholesterinspiegel. Unter ihnen sind die Omega-6-Fettsäuren und die Omega-3-Fettsäuren, die als essenzielle Stoffe mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie sollten etwa in einem Verhältnis von 3-5(Omega-6)1(Omega-3) aufgenommen werden. Der Anteil von Omega-6-Fettsäuren ist in einigen pflanzlichen ?len, wie etwa Sonnenblumenöl, häufig zu hoch. Viele Omega-3-Fettsäuren sind in Lachs, Thunfisch, Makrele, Leinöl oder Tofu enthalten. Als besonders förderlich wird derzeit die Verwendung von Kokosfett für das Braten und Backen und für den Kaltverzehr angesehen.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten.
EAN-Shopping.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.